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Parchim : „Hinter Kulissen wird gearbeitet“

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Förderverein des Jungen Staatstheaters schaut sich in der „Kulturmühle“ um. Parteien bekennen sich zum neuen Theaterstandort.

von
erstellt am 30.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Der Förderverein „Spot an!“ des Jungen Staatstheaters Parchim hatte am Montagabend zu einer Besichtigung der einstigen Elde-Mühlen eingeladen. „Wir wollen unseren Mitgliedern und Freunden mal die Mühle im Ist-Zustand zeigen, die ja einmal die Produktions- und Spielstätte des Parchimer Theaters werden soll“, sagt Wolfgang von Rechenberg, der Vereinsvorsitzende.

Zum Beginn gab der einstige Mühlenchef Walter Scheurich die geschichtlichen Informationen und man merkte ihm an, wie er mit dieser Mühle verwachsen ist. Immerhin hatte der gelernte Müller an diesem Standort von den sechziger Jahren an gewirkt und musste auch den Abbau verarbeiten. Nach einem kurzen Film führte er durch das Gebäude und erklärte, wo eventuell mal die Bühne entstehen könnte. „Dazu müssen Sie sich vorstellen, dass aber so manche Wand, die für die Mühlennutzung gebaut wurde, entfernt wird und die Räumlichkeiten sich verändern“, sagte Müller Scheurich.

Die Vereinsmitglieder brachten auch die nötige Fantasie auf und kamen angesichts des gut erhaltenen Zustandes sogar ins Schwärmen. „Vor allem das Parkett ist ja super, es müsste nur geschliffen und wieder neu lackiert werden“, hieß es mehrfach. Allerdings meinten etliche, dass schon viel Zeit vergangen sei und man nicht viel von der konkreten Umsetzung merke.

Bei der anschließenden offenen Vorstandssitzung wurde deutlich, dass man sich wünschte, dass endlich mit dem Umbau begonnen werden würde. Der Beigeordnete des Landrates Andreas Neumann machte darauf aufmerksam, dass hinter den Kulissen viel gearbeitet werde. „Er erläuterte uns die aktuelle Lage und wies darauf hin, dass derzeit etliche Berechnungen angestellt werden und viele Gespräche zwischen den Beteiligten von Stadt, Kreis und Land laufen würden“, erklärte der Fördervereinsvorsitzende. Von Rechenberg zeigte sich froh darüber, dass man sich in der Stadt und im Kreis über alle demokratischen Parteien hinweg zum Theater als Produktions- und Spielstandort in der Kreisstadt bekennt. Außerdem hat der Vorstand seine Aktivitäten für die nächsten Monate und das Jahr 2018 beraten, die Mitgliederversammlung ist für den November vorgesehen.

 

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