Wohnquartier Parchim : Hier wird bald Einzug gefeiert

Es geht gut voran am Pestalozziweg: Im neuen Jahr sollen die Schlüssel an die künftigen Bewohner übergeben werden.
Es geht gut voran am Pestalozziweg: Im neuen Jahr sollen die Schlüssel an die künftigen Bewohner übergeben werden.

Neues Wohnquartier am Pestalozziweg: Übergabe am 1. Mai geplant. Nächstes Bauvorhaben der Wobau startet in wenigen Wochen

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29. Dezember 2018, 05:00 Uhr

Dieser Jahreswechsel hat es für die Chefin der Parchimer Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) besonders in sich: Am Neujahrstag begeht Gerda Behrend ihr 45-jähriges Betriebsjubiläum. Die gelernte Maurerin und Wohnungswirtschaftlerin begann ihren Werdegang bei der Wobau 1974 in der Wohnungswirtschaft. 2008 übernahm sie die Geschäftsführung des Unternehmens mit aktuell 34 Mitarbeitern. Das neue Jahr begrüßt sie auch in voller Vorfreude auf die Zeit, die ab Sommer kommt: Im Juni verabschiedet sich Gerda Behrend in den Ruhestand. „Ich spüre keine Wehmut, sondern blicke mit Stolz auf mein Arbeitsleben zurück.“ Ganz besonders freue sie sich darauf, künftig mehr für ihre vier Enkelkinder im Alter zwischen sechs und 16 Jahren da sein zu können. Die Familien ihrer beiden Kinder wohnen direkt in der Nachbarschaft.

Der seit längerer Zeit feststehende Nachfolger für die Wobau-Chefin, Martin Eberwein, übt im Rahmen der Einarbeitungszeit bereits ab Januar mit ihr gemeinsam die Geschäftsführung aus. Wenige Wochen vor ihrem letzten Arbeitstag wird Gerda Behrend im Frühjahr noch einmal einen Grundstein für ein Neubauvorhaben des Unternehmens in der Kreisstadt legen können: In der Cordesiusstraße / Ecke Lönniesstraße entstehen zwei Häuser mit insgesamt zehn Wohnungen. Vorbild ist das bereits von der Wobau errichtete Mehrfamilienhaus in der Flörkestraße 4. Ein Gebäude wird mit einem Aufzug ausgestattet. „Der Bauantrag ist gestellt“, berichtet die Geschäftsführerin. Baustart soll spätestens im März sein. Das Investitionsvolumen für dieses Vorhaben beläuft sich auf etwa zwei Millionen Euro. Die ersten potenziellen Mieter haben bereits ein Auge auf das geplante Wohndomizil geworfen.

Umzugswagen halten im nächsten Jahr am Pestalozziweg: Zum 1. Mai möchte das Unternehmen die Schlüssel an die künftigen Bewohner im neu geschaffenen Wohnquartier, das aus drei Einzelhäusern besteht, übergeben. Bis dahin sollen auch die Außenanlagen fertig sein. 14 Familien erhalten hier ein neues Zuhause. Die meisten hatten sich ihre Wohnung bereits reserviert, bevor in diesem Frühjahr der Grundstein gelegt und im August das Richtfest gefeiert wurden. Etwa 2,5 Millionen Euro investiert die Wobau in dieses Vorhaben. Die ungeplante „Überraschung“ zum Schluss kann den Zeit- und Kostenplan nicht mehr beeinträchtigen: Im künftigen Bereich der Außenanlagen wurde eine ehemalige Klärgrube entdeckt. Die muss mit 80 Kubikmeter Flüssigbeton verfüllt werden, bevor auf dem Areal Rasen ausgesät werden kann.

Schon jetzt zeichnet sich allerdings ab, dass die Wobau als Bauherr für das Giebelhaus-Quartier mit dem ursprünglich vorgesehenen Kostenrahmen in Höhe von vier Millionen Euro nicht auskommen wird. Nachdem Ende Oktober mit dem Richtfest ein wichtiges Etappenziel gefeiert werden konnte, warte man jetzt auf die Prüfstatik, berichtet Gerda Behrend zum Stand der Dinge. Anfang 2019 soll der Mietvertrag mit den gemeinnützigen Lewitz-Werkstätten unterschrieben werden. Sie schaffen in dem Quartier ein Zentrum der Begegnung für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen mit und ohne Behinderung. Als offizieller Übergabetermin steht der 1. Januar 2020, bekräftigt die Geschäftsführerin.

Auf der Vorhabenliste für 2019 steht auch der Aufgang in der Leninstraße 39. Im ersten Halbjahr soll hier der Einbau eines Aufzuges fertiggestellt werden. Zehn Wohnungen werden in dem derzeit leergezogenen Aufgang saniert. Langfristig im Blick hat das Unternehmen die beiden Blöcke in der Gartenstraße 16 bis 22 sowie 24 bis 30. Hier ist der Anbau von Balkonen und Aufzügen geplant. Dazu gab es bereits mehrere Mieterinformationen. „Wir sind weiterhin dabei, die Machbarkeit zu prüfen, was besonders in statischer Hinsicht eine enorme Herausforderung ist“, sagt Gerda Behrend.

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