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330. Martinimarkt in Parchim : Heiße Phase vor dem Riesen-Gaudi

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Schausteller reisen für Martinimarkt an. Aufbau logistische Meisterleistung. Pendelbus fährt erstmals auch Weststadt an

von
erstellt am 27.Okt.2015 | 14:36 Uhr

Es ist im Stadtbild nicht mehr zu übersehen. Seit vergangenem Freitag rollen die Schausteller mit ihrem zum Teil üppigen Fuhrpark zum diesjährigen Martinimarkt   an. Am vergangenem Donnerstag hat Marktmeisterin Gabi Wolff mit Unterstützung des Schaustellerverbandes die Standflächen für die Fahrgeschäfte auf dem Festplatz  eingemessen. „Da kommt es mitunter auf Zentimeter an. Unser Platz ist überschaubar und da muss schon im Vorfeld genau überlegt werden, wie alle untergebracht werden“, sagt Gabi Wolff, die seit nunmehr neun Jahren dafür den Hut auf hat. „Letzendlich tragen die Schausteller selbst dazu bei, dass alles funktioniert. Da ist gegenseitige Rücksichtsnahme unverzichtbar. Doch wir haben seit Jahren gute Erfahrungen, dass in der großen Familie der Schausteller alle an einem Strang ziehen“, meint Holger Geick als Fachbereichsleiter der Stadt, die gleichzeitig als Veranstalter für den größten Jahrmarkt im Nordosten auftritt.

Der relativ späte Termin für die 330. Auflage eines Martinimarktes bringt den Schaustellern im Vorfeld mehr Spielraum. Auch deshalb reisen sie früher als sonst an. „Idealerweise bauen zuerst die großen Fahrgeschäfte und daran ringsherum die kleinen auf. Das klappt meist recht gut“, freut sich Gabi Wolff, die in diesen Tagen ständig zwischen Festplatz und ihrem Büro im Stadthaus pendelt. Ihr Adrenalinspiegel steigt, wenn unerwartet ein Schausteller absagt und dafür Ersatz gesucht werden muss. „Wir hatten uns auf die Premiere von ,Monte Carlo’ gefreut. Da sollten die Besucher mit Schokolade im XXL-Format verwöhnt werden. Aber daraus wird nun nichts. Dafür kommt mit ,Blümchen pflücken’ ein Spaß für die ganze Familie zum Martinimarkt“, ist die Marktmeisterin erleichtert. Und sie konnte für die letzte Lücke auch noch einen Schausteller aus München begeistern, der „Haut den Lukas“ anbietet.

Und es gibt eine weitere gute Nachricht: „Wir konnten mit dem kreislichen Verkehrsbetrieb vereinbaren, dass der Pendelbus, der Besucher, die mit der Odeg anreisen, mehrfach auch die Weststadt anfährt“, sagt Holger Geick. Das hatten sich vor allem ältere Parchimer schon seit Jahren gewünscht (wir berichteten). „Der Erfolg des Martinimarktes hängt auch von der guten Zusammenarbeit mit vielen Partnern ab“, betont Geick. Zu den Helfern gehört beispielsweise auch der Landwirt Ingo Hahn aus Paarsch, der mit seinem Traktor in Bereitschaft ist, um bei Problemen auf dem Großplatz an der Meyenburger Straße kurzfristig einzuspringen. „Nun muss nur noch das Wetter stimmen. Und die langfristigen Vorhersagen stimmen zuversichtlich. Aber das bleibt bis zur Eröffnung am 6. November spannend“, sagt Holger Geick.

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