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"No Quarter" in Parchim : Hard Rock Classics im Luisenspeicher

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Echte Vollblut-Musiker kennen nichts Schöneres als im Proberaum kreativ zu sein, um dann auf der Bühne zu stehen und das Publikum zu begeistern. Das wollen am 13. Juli sechs Classic-Rocker aus drei Generationen machen.

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erstellt am 10.Jun.2013 | 09:20 Uhr

Parchim | Echte Vollblut-Musiker kennen nichts Schöneres als im Proberaum kreativ zu sein, um dann auf der Bühne zu stehen und das Publikum zu begeistern. Das wollen am 13. Juli sechs Classic-Rocker aus drei Generationen machen, die sich unter dem Projekt-Namen "No Quarter" zusammen gefunden haben. An diesem Juli-Abend werden im Parchimer Luisenspeicher am Bahnhof Rockballaden und -hymnen von Led Zeppelin über Deep Purple bis Uriah Heep zu hören sein, und zwar live und Hand gemacht.

Die Idee zu diesem Projekt wurde bei einem Musikertreffen vor zwei Jahren geboren. In Schwerin begegneten sich Schlagzeuger Peter Wolf, den Parchimern besser als "Mäxchen" bekannt, und Uwe Märzke, Kopf der Band "Joy Venture" und Mitglid der Band "Berluc". Beide gehören zu den Gründern der Parchimer Formation "res facta", die ab 1974 bis in die 80er-Jahre regionalen Kultstatus erlangte. "Ich wollte mit meinen alten Weggefährten wieder mal etwas machen, aber nicht als Reunion der Band, sondern ein Projekt, bei dem wir junge Musiker mit einbeziehen können", beschreibt Peter Wolff die Idee. Und die jüngeren Musiker sollten mit dem Repertiore der Rock-Classiker vertraut gemacht werden. Denn die Musikrichtung, in die das Projekt laufen sollte, stand von Beginn an fest. "Nicht umsonst haben wir uns für den Namen "No Quarter" entschieden, den Titel eines Klassikers von Led Zeppelin", erklärt Uwe Märzke. Den ersten Mitstreiter, den sich Mäxchen mit ins Boot holte war Armin Wiegner, der jetzt in Berlin lebt. Mit diesen drei Musikern fand sich die Keimzelle von res facta zusammen und die Such ging weiter. "Wir brauchten noch einen guten Basser und Gitarristen, die auch Stimme haben", erinnert sich Peter Wolff. Aus seinem Projekt "The Roldies" stand der Parchim Frank Jakobi mit der Gitarre bereit und den zweiten rekrutierte Mäxchen aus der Metalband "Trail Of Blood", Florian Ewert. Der Mann am Bass war dann auch schnell gefunden, Robert Müller, der unter anderem in der Parchimer Gymnasium-Band "Chill Out" die Saiten zupfte. "Drei Wochen nach der Idee stand die Besetzung fest", weiß Wolff und die Proben konnten beginnen. Das ist nun ca. zweieinhalb Jahre her.

Mittlerweile steht die Choreografie des Konzertabends. An einigen Passagen wird aber noch bis zur letzten Minute gefeilt. "Interessant bei den Proben war, wie sich unsere Youngster Robert und Flo eingebracht haben", erinnert sich Keyboarder Armin Wiegner. So wurden einige Klassiker mit den Ideen der Jungs frisch aufgemotzt.

"Wir sind schon gespannt auf den 13. Juli. Ab 21 Juli soll es los gehen und Karten gibt es im Vorverkauf im Irish Pub und bei Video aktuell", freuen sich Mäxchen & Co. auf die Mucke.

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