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Parchimer Zeitung

24. Oktober 2017 | 06:08 Uhr

Domsühl : Happy End an der Bahntrasse

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Domsühler schätzen ihren neuen Radweg. Bahn hat nachgebessert. Kosten minimiert

von
erstellt am 20.Jul.2016 | 05:00 Uhr

Wenn Bürgermeister Hans-Werner Beck in den zurückliegenden Monaten an das Thema „Bahnübergänge“ gedacht hat, sorgte das für Sorgenfalten. Und dafür gab es gleich mehrere Gründe. Zum einen wollte die Bahn ihre Übergänge so modernisieren, dass Züge schneller und sicherer auf der Strecke von Schwerin nach Parchim fahren können. Doch aufgrund eines seit Jahrzehnten geltenden Bahngesetzes wurden dafür auch die betroffenen Kommunen mit einem Drittel der Kosten zur Kasse gebeten. Das war für Domsühl ein so großer Brocken, dass nur über Kredite der Anteil zu stemmen wäre. „Nun hat uns das Innenministerium signalisiert, dass mit einer Sonderbedarfszuweisung ein großer Teil erlassen wird. Da sind wir erleichtert und können eigene Pläne umsetzen“, freut sich Hans-Werner Beck. Wie hoch der Betrag am Ende sein wird, kann derzeit noch niemand sagen, da das Bauvorhaben erst abgerechnet werden muss.

Und auch die Schließung des Überganges am Rotdornweg wiegt nicht mehr so schwer, seit dem der dafür von der Bahn finanzierte Ausgleich in Form eines Radweges von Domsühl nach Zieslübbe fertig ist (wir berichteten). Einheimische und Touristen nutzen die Trasse nun in steigender Zahl täglich. „Das ist ein Gewinn für die Region“, meint der Bürgermeister. Nachgebessert wurde zwischenzeitlich an einem Geländer, das aus Bahnsicht der Sicherheit dient, aber gleichzeitig den Multicar des Gemeindearbeiters ausbremste. Damit wäre die Bewirtschaftung des Radweges schwierig geworden. Für die Domsühler endet die Bahngeschichte mit einem Happy End.

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