Qualität setzt sich durch : Handwerk hat kupfernen Boden

Vater Harald Amlow (60) und Sohn Daniel (30) sind bei der Arbeit als Klempner ein starkes Team.  Fotos: Wolfried Pätzold
1 von 3
Vater Harald Amlow (60) und Sohn Daniel (30) sind bei der Arbeit als Klempner ein starkes Team. Fotos: Wolfried Pätzold

„Kupferschmiede“ seit zehn Jahren in der Lübzer Chaussee zu Hause / Parchimer Unikate krönen Schlösser und Kirchen

23-11367994_23-66110653_1416398816.JPG von
25. März 2015, 15:06 Uhr

Wenn Daniel Amlow durch seine Heimatstadt geht, trägt er den Kopf stets hoch. Dabei ist der junge Mann keineswegs überheblich, sondern berufsbedingt vor allem daran interessiert, was sich ganz oben auf Gebäuden tut. „Das ist für einen Klempner nun mal typisch. Den größten Teil der Arbeit gibt es für uns auf Dächern, Turmspitzen und an Fassadenverkleidungen“, sagt der 30-Jährige. Ihm ist die Leidenschaft für diesen traditionellen Handwerksberuf mit in die Wiege gelegt worden. Schon als Kind hat ihn die Werkstatt seines Vaters fasziniert. „Er hat mir später zwar zunächst abgeraten, in seine Fußstapfen zu treten, weil Handwerk leider vielfach keinen goldenen Boden hat, aber sich letztendlich gefreut, dass ich diesen Beruf von der Pike auf erlernt habe“, erzählt der junge Mann. Nach der Ausbildung hat er bereits mit 27 Jahren erfolgreich die Meisterprüfung mit der Zusatzqualifikation technischer Betriebswirt bei der Handwerkskammer abgelegt.

Am Stadtrand von Parchim vis-a-vis dem Gut haben Amlows vor genau zehn Jahren eine ehemalige Druckausgleichstation angemietet und betreiben dort ihre urige „Kupferschmiede“.

Mehr in der Printausgabe und bei ePaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen