Handwerk in dritter Generation : Goldener Preis für Pöckers „Grobe“

Axel und Birte Pöcker haben die goldene Urkunde in ihrem Laden ausgehängt.
Axel und Birte Pöcker haben die goldene Urkunde in ihrem Laden ausgehängt.

Parchimer Fleischermeister punktete bei Qualitätswettbewerb in Hamburg

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24. April 2015, 16:06 Uhr

Was macht das Erfolgsrezept der perfekten groben Leberwurst aus? Für Axel Pöcker gibt es nur eine Antwort: „Eine frische, gute Ausgangsqualität, eine ausgewogene Balance zwischen Fleisch und Fett sowie die Würze nach Familienrezept, das natürlich geheime Verschlusssache ist.“ Der in Parchim ansässige Fleischermeister verwendet für seine „Grobe“ ausschließlich Reingewürze, die er persönlich nach einer festen Rezeptur portioniert und mischt. Und welche? „Vieles eben“, lässt er sich dabei verständlicherweise nicht über die Schultern schauen. Dass die Grobe aus dem Hause Pöcker erste Sahne ist, bekam der Fleischermeister jetzt von einem unabhängigen Gutachterausschuss bestätigt: Dieser vergab für das Parchimer Produkt einen Goldenen Preis: Geruch, Geschmack und Konsistenz erreichten jeweils die maximal mögliche Punktzahl und damit zusammen 15 Zähler.

Der Qualitätswettbewerb nach einem deutschlandweit gültigen Bewertungssystem fand kürzlich im Rahmen der FH Nord in Hamburg statt: Diese Fachmesse des Fleischerhandwerkes ist 2015 erstmals von den Landes-Innungsverbänden der Nordländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg veranstaltet worden. Ganz bewusst wurde die Premiere auf den gleichen Termin mit der in der Hansestadt stattfindenden INTERNORGA gelegt, um dem Fachpublikum Synergieeffekte zu ermöglichen.

Insgesamt konnten die Gutachter bei diesem Wettbewerb, bei dem es ausschließlich um die Leberwurst ging, rund 100 Proben unter die Lupe nehmen. Jeder Teilnehmer hatte nur eine einzige Chance. Umso mehr freut sich Axel Pöcker, dass er mit dieser Sorte aus seinem Leberwurstsortiment eine solche Punktlandung hinlegen konnte. Denn die „Grobe“ sei auch seine ganz persönliche Lieblingsleberwurst, verrät Axel Pöcker.
 

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