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Leben in Parchim : Glücklich im Beruf als Erzieherin

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

SVZ stellt junge Menschen vor, die auf Parchim und die Region bauen. Heute: Jacqueline Sokyte

von
erstellt am 08.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Jacqueline Sokyte steckte bereits mitten in der Ausbildung, als sie ihrem Herzen folgte und sich noch einmal ganz bewusst umentschied: „Ich wollte unbedingt einen Beruf ergreifen, in dem ich mit Kindern arbeite.“ Fünf Jahre lang arbeitete sie in ihrer Geburtsstadt Rostock auf ihr Ziel hin, absolvierte zunächst die zweijährige Lehrzeit zur Sozialassistentin, um im Anschluss sofort die dreijährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in Angriff zu nehmen. 2007 hatte sie nicht nur ihren Abschluss in der Tasche, sondern ebenfalls die Zusage für ihren Wunscharbeitsplatz in der städtischen Kita „Freundschaft“.

Denn für Jacqueline Sokyte stand immer fest, dass sie eines Tages in der Stadt leben und arbeiten möchte, in der sie schon aufgewachsen und zur Schule gegangen ist – in Parchim. Nach neun Jahren in ihrem Traumjob ist sie einfach nur glücklich, dass sie damals die Traute hatte, ihre berufliche Zukunft noch einmal neu auszurichten. „Ich habe eine Arbeit, die mich ausfüllt und viel Spaß macht. Ich empfinde es immer wieder aufs Neue als große Herausforderung, jeden Tag mit so vielen kleinen Persönlichkeiten verbringen, sie fördern und mit ihnen die Welt entdecken zu dürfen.“

Gemeinsam mit dem gesamten Kita-Team ist es der 33-Jährigen ein besonderes Anliegen, ihre Schützlinge schon von frühen Kindesbeinen dafür zu sensibilisieren, von welcher Bedeutung das eigene Handeln ist, warum es beispielsweise wichtig ist, mit den Wasserressourcen achtsam umzugehen oder sich zu fragen, wo unser Essen eigentlich herkommt. Für dieses Engagement im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung ist der Kindergarten „Freundschaft“ vor zwei Jahren als erste Kita in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Siegel „KITA 21 – Die Zukunftsgestalter“ ausgezeichnet worden.

Eine Lebensalternative zu Parchim? Diese Frage stellt sich für Jacqueline Sokyte nicht, wenn sie sich die nächsten zehn Jahre ausmalt...

(Ausführlich lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper)
 

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