Gewinnspielbetrüger versenden jetzt Briefe

svz.de von
05. März 2014, 10:04 Uhr

Um ihr Vorgehen seriöser und damit glaubwürdiger wirken zu lassen, versenden Trickbetrüger neuerdings Briefe an ahnungslose Empfänger und stellen in den Schreiben hohe Geldgewinne in Aussicht. Davor warnte am Mittwoch die Polizei.

Einen solchen Fall gab es in Parchim, als einem Rentner vor wenigen Wochen ein Schreiben von einer angeblichen Anwaltskanzlei mit einer Gewinnbenachrichtigung von 67 000 Euro zugesandt wurde.

Um an den Gewinn einer angeblichen Verlags- und Versandhausverlosung zu gelangen, solle der Rentner zuvor ein Vermittlungs- bzw. Transferentgelt überweisen. Nähere Einzelheiten erfahre der Empfänger über eine mitgeschickte Telefonnummer, die er kontaktieren solle. Am Telefon wurde dem Mann dann eine ausländische Kontoverbindung genannt. Für anfallende Gebühren des angeblichen Geldgewinns solle er 1850 Euro überweisen, hieß es. Der Rentner zahlte nicht und zeigte stattdessen den Vorfall bei der Polizei an.

Die Polizei schließt nicht aus, dass weitere Briefe mit derartigen Gewinnversprechen im Umlauf sind und appelliert, nicht auf die Geldforderungen der Betrüger einzugehen.

Ebenso sollten die in diesen Schreiben hinterlegten Telefonnummern auf keinen Fall angerufen werden, da allein die Telefonate Kosten verursachen können. Die Polizei rät: Briefe mit Gewinnbenachrichtigungen immer sorgsam und ganz genau prüfen. Sollten, wie in diesem Fall, Betrugsabsichten erkennbar sein, sollte die Polizei informiert werden.

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