Krankenhaus Parchim : Gesundes Jubiläum: Klinik 111 Jahre

Parchims Asklepios Klinik mit dem aufgestockten Neubauteil im Vordergrund.
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Parchims Asklepios Klinik mit dem aufgestockten Neubauteil im Vordergrund.

Aus Anlass des Geburtstags Tag der offenen Tür mit Expertenvorträgen zum Thema Gesundheit

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28. Juni 2016, 21:00 Uhr

Eine Schnapszahl ist immer ein Grund zum Feiern. Zum 111. Jubiläum des Krankenhauses Parchim lädt die Asklepios Klinik deshalb am Sonnabend, dem 2. Juli von 11 bis 15 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Zwei weitere besondere Anlässe würdigt der Tag. Klinik-Geschäftsführer Alexander M. Gross: „Die Inbetriebnahme der geriatrischen Station und des Mutter-Kind-Zentrums stehen unter anderem im Mittelpunkt des Tages, zu dem wir herzlich einladen.“

Auf die Besucher warten Medizin zum Anfassen, Informationen, Vorträge, ein buntes Rahmenprogramm und ein Kinderfest. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Die Fachvorträge informieren über medizinische Entwicklungen. Kathrin Sensen, Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe, wird um 11.30 Uhr über Geburtshilfe in der Asklepios Klinik Parchim reden. Das Thema „Geschichtliches und Aktuelles zur Endoprothetik“ behandelt Lutz Nittmann, Arzt Orthopädie und Unfallchirurgie, um 12.30 Uhr. „Brustschmerzen– Koronare Herzkrankheit“ folgt um 13.30 Uhr. Referent wird Dr. Sefer Abdija sein, leitender Oberarzt Kardiologie und Angiologie.

Auf allen Ebenen gibt es Informationsstände und Stationen stellen sich vor. So ist die Besichtigung der Kinder- und Jugendstation um 12, 13 und 14 Uhr möglich. Auch können die Besucher einen Blick in einen Operationssaal werfen.

Modernste Medizin und Geschichte treffen sich bei einer Fotoausstellung. Das Parchimer Krankenhaus kann auf eine lange Historie zurückblicken. „Am 11. Juli 1905 um 17 Uhr erfolgte die feierliche Eröffnung des neuen Stadtkrankenhauses unter Teilnahme der Honoratioren der Stadt.“ Das schreibt Professor Dr. Bernd Klausch, von 1980 bis 1990 und von 2004 bis 2005 Ärztlicher Direktor des Parchimer Krankenhauses, in der Festschrift zum 100. Geburtstag des Hauses. Die erste stationäre Betreuung von Patienten in der Stadt Parchim lässt sich auf das Jahr 1831 zurückverfolgen. Die Wurzeln der heutigen Klinik legte Kommerzienrat Heucke 1895 mit einem städtischen Krankenhausbaufonds. Ein tragisches Ereignis, der Tod seiner Tochter Anna, beförderte das Vorhaben. Sie bat auf dem Sterbebett ihre Eltern, die Villa ihres Großvaters am Wockersee der Stadt zum Umbau für ein Krankenhaus zur Verfügung zu stellen und ihren persönlichen Erbanteil dafür zu verwenden.

Der jüngste Einschnitt in der Geschichte ist die Übernahme des Kreiskrankenhauses Parchim durch die Asklepios Kliniken GmbH zum 1. Januar 1998. Damit ging es mit dem lang ersehnten Neubau voran. Die jüngsten Kinder sind die Fachabteilung Geriatrie, die Abteilung für Kardiologie/Angiologie inklusive der Schaffung eines Herzkatheterlabors sowie das Mutter-Kind-Zentrum.

Zwei Auszeichnungen bekam die Klinik im vergangenen Jahr: Sie ist kinder- und familienfreundliches Unternehmen und für besondere Aktivitäten bei der Gewinnung von Organspenden geehrt worden.

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