Spendenaktion in Parchim : Geschenke für den kleinen Vin

Der zweijährige Vin hat den Lenker seines neuen Dreirads schon ganz gut im Griff.
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Der zweijährige Vin hat den Lenker seines neuen Dreirads schon ganz gut im Griff.

Mieter der Pension Bahnhofstraße bereiteten dem Jüngsten im Haus eine besondere Überraschung

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29. Dezember 2017, 20:45 Uhr

Es gibt Geschichten, die schreibt das Leben selber am besten. Auch in Parchim lassen sich einige davon finden. In der Pension Bahnhofstraße hatte sich ein kleines Weihnachtsmärchen ereignet und zum Ende des Jahres möchten wir Sie, liebe Leser, noch einmal daran teilhaben lassen. „Er war ein Wunschkind“, so Marco Fröhlich über seinen zweijährigen Sohn Vin. Der Kleine ist der jüngste „Mieter“ in der Pension und hatte wohl bei vielen die Herzen erobert. Auch bei Volkhard Kranz, in dessen Büro das Treffen heute stattfindet.

Der Hauswart wollte dem jungen Erdenbewohner mal ein richtiges Weihnachtsfest ermöglichen und hatte eine Idee: „Wenn die Mieter bei mir reinkamen, habe ich sie angesprochen.“ Ob sie nicht helfen wollten, Geld für Geschenke zu sammeln. Und das taten sie. „200 Euro kamen zusammen!“ Gemeinsam mit seiner Tochter schaute Volkhard Kranz also beim Weihnachtsmann vorbei und als der Tag der Bescherung kam, leuchteten die Augen des kleinen Vin: „Ein Dreirad, ein großes Feuerwehrauto, noch ein kleines Feuerwehrauto, Winterklamotten, Süßigkeiten…“, zählt Marco Fröhlich zusammen, was der Heiligabend für seinen Sohn an Überraschungen bereithielt. Fotos auf dem Handy von Volkhard Kranz zeigen ein Kind in typischer Heiligabend-Manie, beim freudigen Auspacken der bunten Geschenke.

Doch nicht alle Tage sahen bei der kleinen Familie so friedlich aus. Im Mai erst zog Vin zu Vater Marco, der seit fast drei Jahren in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in dem Wohngebiet Pension Bahnhofsstraße wohnt. Der ist gebürtiger Parchimer, nun alleinerziehender Vater und hat teils turbulente 37 Lebensjahre hinter sich. Nun möchte er, zusammen mit Vin, der die Katholische Kindertagesstätte St. Josef besucht, in ruhigeres Fahrwasser einschiffen. In das ist der Kleine heute Nachmittag schon längst eingetaucht- er macht nämlich gerade seinen wohlverdienten Mittagsschlaf. „Ich muss dann jetzt auch mal wieder rüber“, lässt Marco Fröhlich wissen, der immer ein Auge auf seinen Nachwuchs hat. Silvester wird übrigens zuhause gefeiert. Auf ein familiäres, schönes Jahr 2018!

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