Parchim : Gemütliches Fest im historischen Flair

Andrea Krause (l.) und Roswitha Lindow von den Montagsspinnern waren erstmals beim Museumshoffest zu erleben.
Andrea Krause (l.) und Roswitha Lindow von den Montagsspinnern waren erstmals beim Museumshoffest zu erleben.

Zehnte Auflage des Museumshoffestes in Parchim / Vielfältiges Angebot für Besucher von Cichorien-Kaffee bis zu Musik mit Band aus Partnerstadt Neumünster

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09. August 2015, 13:52 Uhr

Gemütlicher Samstag im historischen Flair in Parchim. Rund 160 Besucher kamen am Nachmittag ins Parchimer Museum. Hier fand das mittlerweile 10. Museumshoffest statt.

Es sei eine andere Art, Geschichte an die Leute zu bringen, sagt der Leiter des Hauses Wolfgang Kaelcke. Die Gäste konnten essen, trinken, Musik hören und ins Museum gehen. Dieses Angebot von Museum und Stadt Parchim hatte auch in den vergangenen Jahren jeweils zwischen 150 und 170 Besucher angezogen.

Auf dem Fest engagierten sich viele Ehrenamtliche. Dazu gehörten Mitglieder des Heimatbundes Parchim. „Es ist auch eine Werbung für uns“, sagt Mark Riedel, der Vorsitzende vom Heimatbund. Der Parchimer Verein hat eine besondere Bindung zum Museum. Denn das erste Museum war in den 1930er-Jahren vom Heimatbund eingerichtet und von ihm ehrenamtlich betrieben worden, sagt Riedel. Der Heimatbund Parchim hat deshalb bis heute die gleiche Postadresse wie das Museum der Stadt.

Allein zwölf Mitglieder aus dem Verein, zum Teil in historischen Trachten, engagierten sich in diesem Jahr beim Museumshoffest. So führte Steffi Schröder in Mittelaltertracht Gäste durch die Ausstellung im Haus und Wolfgang Westphal, kostümiert als Rudolf Tarnow, zeigte die Altstadt.

Erstmalig zum Fest kam Michael Weiss mit seiner Jazzband aus Parchims Partnerstadt Neumünster und spielte auf dem Hof auf. „So eine nette Atmosphäre. Da steckt so viel Herzblut drin“, schwärmte Weiss. Regelmäßig macht er, wenn er auf der nahen Autobahn unterwegs ist, eine Pause in Parchim.

Der erste musikalische Auftritt der Neumünsteraner in Parchim liegt lange zurück. Damals war hier noch die Rote Armee stationiert. Michael Weiss und seine Bandmitglieder jazzten im strengen Winter zur Vereidigung von 800 russischen Rekruten, erzählt der Musiker. Hinterher gab es im Offizierscasino Schnaps und Speck.

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