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Wir in Obere Warnow : Leben, arbeiten und helfen im Dorf

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Agrargenossenschaft Grebbin erweist sich als guter Partner der Gemeinde

von
erstellt am 18.Okt.2015 | 13:27 Uhr

Derzeit bauen die Gemeindearbeiter einen neuen Gehweg an der Warnowquelle in Grebbin. Transporte von Material übernimmt die Agrargenossenschaft in Grebbin. Sie hilft bei vielen Arbeiten mit ihrer Technik. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir in der Gemeinde, in der wir leben und arbeiten, auch helfen“, sagt Reiner Stecker, der Chef der Genossenschaft. Die Agrargenossenschaft   sei nicht nur ein großer Arbeitgeber, sondern auch schon immer ein Partner der Gemeinde, freut sich Bürgermeister Hartmut Bahl. „Wenn wir ein Problem haben, ist Reiner Stecker zur Stelle.“ Dafür hat Bahl viele Beispiele - u.a. auch bei der 750-Jahr-Feier in diesem Jahr.

Aus der 1953 gegründeten LPG Fritz Reuter Grebbin ist der Betrieb hervorgegangen. Hierher kam Reiner Strecker 1979 als Vorsitzender.  Im Dezember 1991 gründete er zusammen mit anderen die eingetragene Agrargenossenschaft, zu der heute 18 Mitarbeiter in Grebbin und Wozinkel zählen. Die bewirtschafteten Flächen ziehen sich bis nach Dargelütz.

1500 Hektar Fläche bewirtschaftet der Betrieb. In den Ställen stehen 1200 Schweine und 300 Milchkühe. Einschließlich Nachwuchs sind es 550 Kühe.  Auf den Feldern wachsen Getreide, Raps, Zuckerrüben und Mais. Letzterer wird vorrangig als Futter für Rinder und Schweine verwertet, der überschüssige Mais an Betreiber von Biogasanlagen verkauft. Die Agrargenossenschaft ist so aufgestellt, dass es ihre Tiere fast vollständig mit dem Futter versorgen kann, das auf den eigenen Feldern wächst. Nur Soja wird dazu gekauft. Schon seit vielen Jahren wachsen hier auch Futtererbsen und Triticale. So sind die Grebbiner weitgehend unabhängig von Preisschwankungen auf dem Futtermarkt.

Dennoch machen  ihnen – wie anderen konventionellen Landwirten – die sehr niedrigen Milchpreise Sorgen. Die liegen pro Liter rund fünf Cent niedriger, als die Grebbiner benötigen, um kostendeckend zu produzieren.

Zum Glück haben die Landwirte gut gewirtschaftet und   für schlechte Zeiten Geld zurückgelegt. Und der Betrieb wagt es   trotzdem zu investieren. Die Milchviehanlage in Wozinkel wird modernisiert und erweitert. Ein neues Melkhaus entsteht.

Gute Firmentradition ist es auch: Einmal im Jahr organisiert die Genossenschaft eine Dankeschönveranstaltung mit Blaskapelle, Essen und Trinken für ihre Partner, die Landeigentümer, zu der auch alle Dorfbewohner eingeladen sind.

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