Wir in Stolpe : Firmen geschätzt als Partner des Dorfes

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In der Gemeinde gibt es 23 Gewerbebetriebe. Einen davon führt Jens Reupert

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04. Januar 2016, 13:26 Uhr

Das Metallbauhandwerk lernte Jens Reupert von seinem Vater, dem Schlossermeister Horst Reupert. Dieser hatte im Mai 1978 in seinem Heimatdorf Stolpe eine eigene Firma gegründet. Nach der Ausbildung blieb der Junior im väterlichen Betrieb und sein Lehrmeister wurde schon bald auch sein Mentor in der Meisterausbildung. Als der Vater starb, übernahm Jens Reupert mit Mitte 20 die Firma – zu einer Zeit, als das ganze Land im politischen und wirtschaftlichen Umbruch war – und führte sie weiter.

Spezialisiert hat sich der Meister seines Fachs auf den Zaunbau, auf Industrie-Montagen sowie die Herstellung von Gittern. 2015 blickte er auf 25 Jahre berufliche Selbstständigkeit zurück. Sein persönliches „Jubiläumsgeschenk“ hatte er bereits ein Jahr davor in Besitz genommen. Es ist seine Investition in die Zukunft: 2014 bezog er direkt an seinem Zuhause eine neue Werkstatt- und Lagerhalle. Stolz macht Jens Reupert aber auch, dass sein Sohn (25) ebenfalls das Interesse an diesem Handwerk teilt und zu seinem Beruf gemacht hat. Er schloss vor wenigen Monaten sein Duales Studium mit dem Masterdiplom ab und ist als Applikations-Ingenieur in einem Parchimer Unternehmen tätig.

Insgesamt 23 Gewerbebetriebe sind in Stolpe, Barkow und Granzin ansässig. Bürgermeister Volker Hecht kann nur immer wieder dick unterstreichen, was für unkomplizierte Partner die Unternehmen sind, wenn es um ihr Dorf geht: Offene Ohren finden Gemeinde, Vereine oder die Feuerwehr stets bei Uwe Herrmann, der seit 1988 eine Tischlerei in Stolpe führt, bei Bauunternehmer Maik Quilitzsch, bei den Landwirten Hans Albert Toussaint in Stolpe, Heinz Wulff in Barkow oder Viola Bötefür in Granzin. Bernd Pahl stellte bereits drei Jahre in Folge zum Erntefest seinen Hof als Festplatz zur Verfügung. Der Inhaber der Agrar GmbH ist selbst Gemeindevertreter und förderndes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr im Dorf. Vier seiner Mitarbeiter gehören der Einsatztruppe an.

Martina Hastädt aus Herzfeld pendelt jeden Tag zur Arbeit nach Stolpe: Sie hat 2011 der Haushälfte ihrer Großeltern als Tagesmutter neues Leben eingehaucht. „Anklopfen“ kann die Gemeinde ebenfalls bei den beiden Pächterinnen der Autobahn-Tankstellen Angela Mattheis und Jaqueline Krause oder bei der Stolper Raststätte an der A24.

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