Initiative „Seebrücke Parchim“ : Gegen die tödliche Gleichgültigkeit

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10. Dezember 2018, 12:20 Uhr

Die Initiative „Seebrücke Parchim“ lädt am 17. Januar um 18.30 Uhr zu einem Infoabend ins Haus der Jugend Parchim ein.

Dem Sterben ein Ende setzen! – Unter diesem Motto weist die Seebrücke anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte am heutigen Montag auf die katastrophale Situation im Mittelmeer hin. Über 2065 Menschen starben allein dieses Jahr an den europäischen Außengrenzen, die meisten davon ertranken im Mittelmeer. Vom 10. Dezember an, dem Tag der Menschenrechte, bis zum 14. Dezember, erinnert die Initiative an jene Menschen, die auf der Flucht nach Europa gestorben sind.

Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteuren der Zivilgesellschaft, die seit Juni auch als „Seebrücke Parchim“ vor Ort aktiv ist. Die Initiative solidarisiert sich mit Menschen auf der Flucht und erwartet von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine humane Aufnahme der Menschen. Die Aktivisten setzen sich für ein offenes und solidarisches Europa ein, in dem Menschenrechte geachtet werden und in dem es keine Straftat ist, Menschen zu retten. Kontakt: seebrueckeparchim@solidaris.me

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