zur Navigation springen
Parchimer Zeitung

27. Juli 2017 | 10:50 Uhr

Domsühl : Futuristischer Campus geplant

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Konzept für Investitionen in den Schulkomplex in Domsühl erarbeitet . Allerdings ist die Finanzierung noch offen.

Der sogenannte Campus von Domsühl soll saniert werden. „Wir sind mit der konzeptionellen Arbeit recht weit“, sagt Wolfgang Hilpert, Amtsvorsteher im Parchimer Umland. Es gab viele Abstimmungen dazu u.a. mit dem Landkreis und den Beteiligten an der Schule. Hier ist seit August vergangenen Jahres aus zwei bis dahin eigenständigen Einrichtungen die Regionale Schule mit Grundschulteil entstanden. „Momentan sind wir dabei, die Finanzierung vorzubereiten“, erklärt Hilpert. Man wisse, was man wolle. Jetzt sei die Frage, ob das auch hinzubekommen sei.

Wolfgang Hilpert hält sich derzeit mit den konkreten Plänen in der Öffentlichkeit noch zurück. „Futuristisch“ ist als ein Schlagwort zum Projekt, das im Gespräch mit dem Amtsvorsteher und Hauptamtsleiterin Christiane Schirdewahn zu hören ist. Auf dem Campus gibt es verschiedene Objekte. Man möchte sie gerne in einem Haus vereinen. Das alte Schulgebäude soll saniert und durch einen Erweiterungsbau ergänzt werden. Das historische Gebäude steht unter Denkmalschutz. „Es bleibt Blickfang“, so Wolfgang Hilpert. Christiane Schirdewahn erklärt: Auf dem Papier wurde die Grundschule an die Regionale Schule angegliedert. „Das möchten wir auch baulich umsetzen.“ Wobei die Frage ist, wie das finanziert werden kann. Gleichzeitig soll die Energieeffizienz erhöht werden, so Hilpert, damit die Betriebskosten gesenkt werden können. Es gehe darum, in Domsühl einen Schulstandort zu schaffen, der langfristig Bestand hat, erklärt Wolfgang Hilpert. Dazu gehören die Arbeitsbedingungen für die Lehrer. Der Campus soll für Eltern attraktiv sein, die Region mit Kindertagesstätte und Schule als Wohnstandort zu wählen.

Christiane Schirdewahn lobt die Leitung und das Lehrerteam der Schule, die mit mit Herzblut bei der Sache sind. „Den Lehrern gebührt Dank“, sagt auch Hilpert. Im Amt schätzt man das hohe Engagement.

Vorgesehen ist es, den Campus bei laufendem Schulbetrieb zu erweitern und zu sanieren. Der Umbau werde sich über drei Jahre strecken, vermutet Hilpert. Erst wenn ein Zuwendungsbescheid über die Förderung vorliegt, kann allerdings das Projekt in Angriff genommen werden.

zur Startseite

von
erstellt am 19.Mai.2017 | 15:37 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen