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Winterdienst : Für den Wintereinsatz gewappnet

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Die Räumdienste der Kreis-Straßenmeistereien sind ab 1. November in Bereitschaft. Vergangene Woche wurde am Standort Parchim-Dargelütz ein neues Fahrzeugs mit modernster Technik übergeben.

svz.de von
erstellt am 30.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Der Winter kann kommen. Bisher fielen die nächtlichen Temperaturen zwar noch nicht unter den Gefrierpunkt und Schneefall war auch noch kein Thema, doch die Wetterlage kann sich bekanntlich schnell ändern. Die Räumdienste der Straßenmeistereien im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind bestens auf den Winter vorbereitet. Jedes Jahr am 1. November stellen sie die Winterdienst-Bereitschaft her.

„Der 1. November gilt als Stichtag für den Winterdienst. Doch auch vorher können wir wegen der Schnellladesysteme die wir haben, losfahren und streuen. Das ist überhaupt kein Thema“, sagt Hans-Georg Zwang, Fachdienstleiter für Straßen- und Tiefbau bei der Kreisverwaltung Ludwigslust-Parchim. So seien 51 Mitarbeiter für den Winterdienst der Kreis-Straßenmeistereien an den Hauptstandorten Parchim, Ludwigslust und Hagenow, sowie an den Außenstandorten Crivitz, Lübz und Vellahn, auf den kommenden Winter vorbereitet.



„Glätte ist das
eigentliche Problem“




Der Bereitschaftsplan gilt ab 4 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. „Unsere Einsatzpläne geben vor, wo unsere Mitarbeiter zuerst zu streuen haben, so dass der Berufsverkehr funktioniert“, so Zwang im Gespräch mit der SVZ. Bei schwierigen Witterungsverhältnissen wie zum Beispiel extremen Schneefällen werde zudem eine Fremdfirma eingesetzt. „Glätte ist das eigentliche Problem. Das kann regional sehr unterschiedlich vorkommen. Doch auch darauf haben wir uns eingestellt“, so Hans-Georg Zwang weiter.

Die Kreis-Straßenmeistereien sind für 975 Kilometer Straße zuständig. „Die Lkw-Fahrer sind bei ihrer Arbeit höchst konzentriert. Autofahrer sollten sie nicht überholen, da das sehr gefährlich sein kann“, gibt Zwang zu Bedenken. Außerdem müssten sich Pkw-Fahrer auch selbst auf schlechte Witterung einstellen, fügt er noch hinzu.

Wie in den Vorjahren wird beim Winterdienst auf die Feuchtsalztechnologie zurückgegriffen. Das bedeutet, das Salz wird vor dem Streuen mit einer Salzsole angefeuchtet. So bleibt das Streugut länger auf dem Asphalt liegen und insgesamt werde weniger davon verbraucht. „Diese Technologie hat sich bewährt“, meint Zwang. Das Salz lagert in Hochsilos vor Ort, als auch in der Tausalzlagerhalle in Vellahn.



Alt gegen Neu:
Austausch von Lkw




Vor einigen Tagen übergab die Firma MAN Truck & Bus Deutschland GmbH an die Kreis-Straßenmeisterei Parchim-Dargelütz einen neuen Lastwagen mit Aufsatzstreuer, Straßenbürste und Ladekran. Ein altes Modell, dass etwa zwanzig Jahre im Einsatz gegen Väterchen Frost gewesen ist, wird somit gegen ein modernes Fahrzeug mit neuster Technik ausgetauscht. Der Fachdienstleiter für Straßen- und Tiefbau verrät gegenüber der Parchimer Zeitung: „Der Landkreis gibt rund 470 000 Euro für den Winterdienst aus. Unter anderem für zwei Streuaufsätze, ein Schiebeschild und zwei kleine Multicars. Das gilt nicht nur für den Standort in Parchim.“


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