Stolpe : Für Abriss wird die Autobahn gesperrt

Diese Brücke über die A24 bei Stolpe wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
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Diese Brücke über die A24 bei Stolpe wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Brücke bei Stolpe wird neu gebaut. Ein Jahr Bauzeit. Mitte September Vollsperrung der A 24

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31. August 2016, 21:00 Uhr

Die Brücke über die Autobahn 24 bei Stolpe wird abgerissen und erneuert. Das führt zu drastischen Verkehrseinschränkungen. Schon ab kommenden Mittwoch, 7. September, soll die Kreisstraße 58 für etwa ein Jahr gesperrt werden. Für eine Nacht muss sogar die Autobahn 24 voll gesperrt werden - vom Sonnabend, 17. September, 19 Uhr, bis Sonntag, 18. September, 5 Uhr. Das kündigte gestern auf SVZ-Nachfrage das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern an.

Die Brücke ist in einem sehr schlechten Zustand, erklärte Ronald Normann, Abteilungsleiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. „Der Beton war so bröselig, er löste sich auf.“ Deshalb war bereits Asphalt auf die Kappen aufgetragen worden, damit diese Auflösung sich nicht zu schnell vollzieht. Überall an den an dieser Autobahn in den 1980er Jahren gebauten Brücken gebe es Probleme, sagt Normann. Beim Bau musste es seinerzeit schnell gehen. Deshalb wurden vorgefertigte Platten eingesetzt. Die Brücken müssen alle erneuert werden. Das Landesamt versucht sie so zu pflegen, dass sie noch möglichst lang durchhalten. In Stolpe war aber jetzt offenbar der Abriss nötig. Die vorhandene Brücke, die die Kreisstraße 58 über die A 24 führt, wird durch ein Ersatzbauwerk an gleicher Stelle ersetzt, heißt es aus dem Landesamt.

Der Verkehr der Kreisstraße 58 wird für die gesamte Bauzeit über die Kreisstraße 23 und Landesstraße 83 umgeleitet. Für die Zeit der Vollsperrung der A 24 zum Abriss der Brücke erfolgt eine Umleitung von der Anschlussstelle Suckow zur Anschlussstelle Neustadt-Glewe. Diese führt über die Bundesstraße 321 und 191 über Parchim.

Die Kosten für das Vorhaben betragen 1,7 Millionen Euro und werden komplett durch den Bund getragen. Mit der Ausführung wurde die Firma Matthäi aus Schwerin beauftragt.

Einwohner aus Stolpe, mit denen SVZ über die Sperrung sprach, erklärten, dass sie für die Fahrt nach Parchim die Strecke über Groß Godems nutzen werden.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr wird als nächstes Brücken an der A19 erneuern. Die dortigen seien in einem noch schlechteren Zustand, erfuhr SVZ.

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