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Parchimer Zeitung

15. Dezember 2017 | 15:20 Uhr

Parchim : Fröhliches Fest zum 20. Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Im Mai 1996 bezog der Katholische Kindergarten St. Josef sein neues Haus. Geburtstag wurde am Freitag zünftig gefeiert.

von
erstellt am 21.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Parchim Mit einer fröhlichen Dankandacht am Morgen, einem Besuch der beliebten Puppenspielerin Margrit Wischnewski sowie Pizza satt frisch aus dem mobilen Freiluftofen wurde gestern auf dem Vogelsang von Parchim ein Jubiläum gefeiert: Auf den Tag genau  20 Jahre zuvor am 20. Mai 1996 hielten Kinder und Erzieher des  Katholischen Kindergartens „St. Josef“ Einzug in ihr neues Gebäude. Errichtet wurde es damals auf einem bewährten Fundament: Die katholische Kirche in Parchim bot an diesem Ort bereits seit 1958 zunächst einmal wöchentlich eine religiöse Unterweisung für Kinder  aus ihrer Gemeinde an. Eine tägliche Kinderbetreuung im christlichen Umfeld ist seit 1969 belegt. Die Frohe Herrgottstunde  blieb zu DDR-Zeiten als inoffizielle Kindertagesstätte von den staatlichen Behörden weitgehend unbehelligt.

 Auch Andrea Eichwald erinnert sich gern an ihre Kinderzeit in der Frohen Herrgottstunde zurück. Seit fast 21 Jahren  ist die Parchimerin nun selbst in ihrem Wunschberuf als Erzieherin  tätig: Ihren ersten Arbeitstag im Katholischen Kindergarten hatte sie am 1. Oktober 1995. Die  junge Berufseinsteigerin wurde damals zugleich mit der  Leitungsfunktion betraut, die sie bis zum heutigen Tag ausübt. 

Die turbulenten Zeiten der Bauphase  bis zum  Einzug in das  neue Haus, das auf einigen stehen gelassenen Grundmauern des früheren Alten- und Pflegeheimes der Katholischen Kirche errichtet wurde, sind Andrea Eichwald noch sehr gegenwärtig. Die Kirchengemeinde  mit ihrem damaligen Pfarrer Hans-Theodor Purbst hatte sich die Entscheidung  für den Neubau seinerzeit nicht  leicht gemacht: Damals besuchten keine 20 Kinder den  Katholischen Kindergarten. Wird es gelingen, das neue Haus mit einer Betriebserlaubnis für 44 Kinder ab zwei Jahre immer mit Leben zu erfüllen? Die Antwort lieferte am Freitag  einmal mehr das fröhliche Gewusel auf dem Vogelsang: „Es ist schön, wie sich alles entwickelt hat“, bekannte  Hans-Theodor Purbst.  Der Pfarrer  ist derzeit als Administrator für die vakante Pfarrei tätig und hielt gestern die Dankandacht in der Kirche St. Josef. 

Bereits 2007 wurde in den unteren Räumlichkeiten des Kindergartens ein eigenes kleines Reich für Krippenkinder geschaffen. Insgesamt können sich in der voll ausgelasteten Kita heute 70 Jungen und Mädchen ganzheitlich entfalten und entwickeln. Als Einrichtung der Katholischen Kirchengemeinde  versteht sich der Kindergarten „St. Josef“ ausdrücklich als Ort, an dem der Glaube gelebt, weitergegeben und Gott im Alltag für die Kinder erfahrbar gemacht wird.  Dass ganz selbstverständlich auch Eltern ohne Konfession ihre Jüngsten in die Obhut des Kindergartens „St. Josef“ geben, zeugt von der hohen Akzeptanz der pädagogischen und sozialen Arbeit, die das Erzieherteam  tagtäglich leistet.

(Weitere Bilder finden Sie in der Printausgabe und im E-Paper)

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