Parchim : Friedhof – in Kürze einiges neu geregelt

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15. Februar 2019, 05:00 Uhr

Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung wurden in Parchim seit Jahren nicht mehr „angefasst“. Jetzt muss die Stadt ran. Hintergrund einiger Neuregelungen sind zum einen der Wandel im Bereich der Bestattungskultur, veränderte wirtschaftliche Bedingungen und nicht zuletzt juristische Formulierungen, die auf das aktuelle Bestattungsgesetz angepasst werden müssen.

In den Bestattungsvorschriften wird zum Beispiel darauf hingewiesen, dass nur noch Aschekapseln, Schmuckurnen und sonstige Urnen verwendet werden dürfen, deren Materialien innerhalb der Ruhezeit umweltgerecht abbaubar sind. Die neue Satzung, die auf der Stadtvertretersitzung im März beschlossen werden soll, geht auch auf das neu angelegte Feld „Baumhain“ ein. Hierbei handelt es sich um eine Gemeinschaftsanlage für Särge und Urnen, die künftig noch erweitert werden soll. Die Stadt will so auf die steigende Nachfrage von Bürgern nach pflegefreien Grabplätzen reagieren.

Die Änderung der Gebührensatzung ist seit vier Jahren eigentlich schon überfällig. Während die Nutzungsgebühren in der Neufassung generell geringer kalkuliert sind, sind Steigerungen etwa bei den Verwaltungsgebühren, für Leistungen der Bestattung und für Grabarbeiten vorgesehen und folgen der Personalkostensteigerung von etwa 17 Prozent.

Die Satzung sieht weiterhin nicht vor, die etwa 30 000 Euro Sturmschäden aus den letzten Jahren, Investitionen für denkmalpflegerischen Mehraufwand oder die Kosten für den Erhalt von Grabstätten von Persönlichkeiten auf die Gebühren umzulegen.

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