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Wieder zu Hause : Frankello-Brüder auf dem Zirkus-Olymp

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Platschower überaus erfolgreich auf 41. Internationalen Zirkusfestival in Monaco

von
erstellt am 12.Feb.2017 | 17:07 Uhr

„Endlich wieder zu Hause, auch wenn es hier eiskalt ist.“ In ihrem 33-Heimatdorf Platschow wurden Erwin und Marlon schon sehnsüchtig erwartet. Zusammen mit ihren Tieren – den Elefanten Citta und Sandra sowie den Seelöwen Itchy und Scratchy – gehörten die Frankello-Brüder zu den Teilnehmern des 41. Internationalen Circus-Festivals in Monte-Carlo, dem wichtigsten Wettstreit der Zirkuselite der Welt. Tierlehrer Erwin (32) war angetreten, um in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vaters Sonni Frankello zu treten, der vor sieben Jahren an gleicher Stelle einen „Clown“ verliehen bekam. Und sein ältester Sohn hat es geschafft: Erwin Frankello kehrt nicht nur mit dem sehr begehrten Publikumspreis nach Mecklenburg zurück, sondern erhielt aus den Händen von Princesse Stéphanie de Monaco, Präsidentin des Festivals, auch einen „Clown“, dem „Oscar der Zirkuswelt“ der Stufe Silber. Insgesamt räumte der Platschower auf der internationalen Bühne sensationell fünf Preise ab. Sein Bruder Marlon (18) trat als Nachwuchsdompteur beim Festival „New Generation“ mit seiner Elefanten-Clown-Nummer auf und bekam auf Anhieb zwei Sonderpreise.

„Wir sind sehr stolz auf die beiden“, ist sich die Familie, die seit zwölf Jahren den europaweit einzigartigen Elefantenhof in Platschow betreibt, einig.

„Es war ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben uns in Monte-Carlo umgesehen und waren mit unseren Freundinnen sogar zur Privataudienz bei der Prinzessin, die selbst zwei Elefanten besitzt, eingeladen“, berichten die Jungs, die vor Ort viel Sympathie erfuhren. Erwin hat schon neue Pläne: „Beim 45. Festival in vier Jahren werde ich wieder antreten, und um einen ,Goldenen Clown’ kämpfen und damit Zikrus-Olymp besteigen“.

Nun freuen sich die Frankellos auf den Saisonstart am 8. April. Zehntausende Gäste aus ganz Europa werden dann in „Monte Platschow erwartet.  

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