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Parchimer Zeitung

21. Oktober 2017 | 21:33 Uhr

Parchim : Flug in den Martinimarkt-Himmel

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kreisstadt will Ruf als Grand-Platz der Jahrmärkte verteidigen / Riesenspektakel vom 6. bis 9. November / Viele Partner mit im Boot

von
erstellt am 09.Okt.2015 | 14:02 Uhr

Darauf können sich nicht nur Verliebte freuen: Schon bald geht es auf dem legendären Festplatz an der Bergstraße wieder in den (siebten) Himmel. „Das wird auf jeden Fall spektakulär. Schließlich kann man mit dem Großkettenflieger von Peer Nülken aus Hamburg mehr als 50 Meter in den Parchimer Himmel fliegen“, freut sich Gabi Wolff vom städtischen Organisationsteam schon sehr. Und sie weiß, wovon sie spricht. Seit nunmehr neun Jahren hat Gabi Wolff bei der Planung den Hut mit auf und unterzieht die Fahrgeschäfte auch stets dem Selbsttest. Peer Nülken gehörte zu den 416 Bewerbern für die Neuauflage des Martinimarktes. Dem guten Ruf den Grandplatzes der Jahrmärkte in Parchim ist es geschuldet, dass er diesmal nicht auf dem zeitgleich stattfindenden Hamburger Dom, sondern auf dem größten Jahrmarkt im Nordosten für vier Tage mit dabei ist. „Uns ist wichtig, auf dem räumlich überschaubaren Festplatz einen Mix für Jung und Alt anzubieten. Das macht diese Großveranstaltung seit Jahren so attraktiv“, ist sich Fachbereichsleiter Holger Geick sicher.

Die fünfköpfige Martinimarkt-Arbeitsgruppe, der auch in diesem Jahr Bernd Rolly vorstand, hat es sich bei der Auswahl nicht leicht gemacht. Mit XXL Monster, Sky Dance , Chaos Airport, Halloween und Heartbreaker sind gleich fünf sensationelle Fahrgeschäfte zum ersten Mal in Parchim zu erleben. „Darüber hinaus dürfen sich die Besuch auf bekannte und beliebte Spaßgeschäfte und gastronomische Angebote freuen“, so Gabi Wolff. Auch der Plan der Stellplätze ist gegenüber dem Vorjahr nur wenig verändert worden. Schließlich würden sich viele Familien und Freunde traditionell unterm Riesenrad oder dem singenden Elch für den gemeinsamen Martinimarktbesuch verabreden.

Verbessern soll sich in diesem Jahr die Parksituation. Insbesondere an der nördlichen Zufahrt aus Richtung Lübz war es eng geworden. „Die Kapazität an der Meyenburger Straße wird von bislang 750 auf 1400 gebührenpflichtige Stellplätze erhöht“, sagt Holger Geick und verspricht eine deutliche Entlastung. In Zusammenarbeit mit der Odeg wird es für Gäste aus der Region erneut ein Martinimarkt-Ticket für die stressfreie Anreise geben. Ein Shuttle-Bus bringt die Passagiere vom Bahnhof zum Festplatz und zurück. „Dieser Bus kann einen Schlenker über die Weststadt machen, um vor allem älteren Bürgern entgegenzukommen“, so der Fachbereichsleiter.

Bei der Vorbereitung dieses Großereignisses arbeitet die Stadt als Veranstalter mit vielen Partnern zusammen. „Sicherheit hat höchste Priorität“, stellt Holger Geick klar. Polizei, Feuerwehr, DRK und ein privates Sicherheitsunternehmen sind mit im Boot. Erstmals wird ein Polizeibeamter während der Öffnungszeit ständig vor Ort sein. Für die Anwohner an der Bergstraße gibt es Sondergenehmigungen. Sie sollten möglichst schnell während der Öffnungszeiten im Stadthaus (N 320) beantragt werden.  

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