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Wassersportsaisonauftakt in Garwitz : "Floh" schwebt in Garwitz übern Kai

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Der "Krantag" war ein erfolgreicher Wassersportsaisonauftakt in Garwitz. Die Boote wurden wieder zu Wasser gelassen. Die Hafenanlage am Rand der Lewitz ist bei Skippern in nah und fern beliebt.

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erstellt am 23.Apr.2012 | 09:53 Uhr

Garwitz | Um ihren "Floh" wieder flott zu kriegen, sind Ilse und Alfred Masson auf einen Schwerlastkran angewiesen. Am Sonnabend konnten sie es im Winterquartier des Garwitzer Hafens zusammen mit zwei Dutzend weiterer Skippern kaum noch erwarten, dass ihr schmuckes Boot endlich wieder die legendäre Handbreit Wasser unter Kiel hatte. Und obwohl der Spezialkran mit zwei Stunden Verspätung eintraf, konnte es die Vorfreude der Bootsfreunde, die nicht nur aus der Region, sondern ganz Norddeutschland kommen, kaum trüben. Die Hafenbetreiber - Hans und Eva-Maria Arndt - sorgten mit netten Worten und reichlich Kaffee dafür, dass die Wartezeit wie im Fluge verging. "Ein bisschen Herzklopfen ist immer wieder dabei. Schließlich ist viel Fingerspitzengefühl nötig, damit die Boote sanft ins Wasser gleiten können", sind sich Skipper und der Hafenchef einig.

Der "Floh", der bereits unmittelbar am Wasser "geparkt" war, sollte diesmal als erster die Kaikante "überspringen". Auf die zwölf Tonnen Schiffsgewicht musste der Schwerlastkran zunächst vorbereitet werden. Als das zwölf Meter lange Boot dann wieder Wasserberührung hatte, fiel den stolzen Besitzern ein großer Stein vom Herzen. "Wir freuen uns auf die bevorstehenden Wochen. Noch heute werden wir uns in Richtung Boizenburg auf den Weg machen, um von dort aus an den Wochenenden und im Urlaub den Wassersport in vollen Zügen zu genießen", sagt Alfred Masson, der in der Nähe von Rhena zu Hause ist, beruflich täglich nach Hamburg pendelt und sich auf dem Wasser vom Alltagsstress erholen möchte.

Zum ersten Mal hat Peter Tobaben, der aus Dannenberg stammt, sein Boot "Joel" in Garwitz ins Winterquartier gebracht und ist voll des Lobes: "Hier herrscht ein angenehmes Klima und der Service ist makellos. Darüber freuen sich Eva-Maria und Hans Arndt - bei den Skippern weit und breit als "Hansi" bekannt - sehr. "Der Hafen hat sich gut entwickelt und die Zahl der Gäste steigt langsam an, obwohl einige vor Ort unterschätzen, wie viel Arbeit damit zusammenhängt", gibt der Hafenmeister, für den als Pächter bereits die zwölfte Saison beginnt, zu bedenken.

Ihren Traum vom eigenen Charterunternehmen haben sich vor drei Jahren in Garwitz Marga und Uwe Winkler erfüllt. Sie bieten hier vier schmucke Hausboote an, die von Gästen aus ganz Deutschland für einen Urlaub auf mecklenburgischen Gewässern ausgeliehen werden können. "Der Garwitzer Hafen bietet viel Service, nette Leute und einen optimalen Ausgangspunkt für den erholsamen Urlaub auf dem Wasser", sind sich Winklers einig.

Nach gut drei Stunden waren alle Boote sicher im Wasser gelandet und Zeit für ein Umtrunk.

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