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Schlachtetage : Fleisch von nebenan auf dem Teller

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Drefahler Gastronomin setzt auf regionale Produkte / Erstmals Schlachtetage im wiederbelebten Landgasthaus

von
erstellt am 23.Okt.2014 | 12:33 Uhr

Der Neustart scheint gelungen. Als sich vor fünf Monaten die Nachricht in der Region herumsprach, dass ein vor mehr als zehn Jahren in den Dornröschenschlaf gefallene Gasthaus am Rande der Ruhner Berge wieder geöffnet hat, war die Freude groß. „Ich bin zufrieden. Nachdem am Anfang viele Gäste aus reiner Neugier zu uns gekommen sind, gibt es neben den Tages- auch zunehmend Stammgäste“, freut Inhaberin Desiree Mannfeld. Die 53-Jährige hat sich mit dem Landgasthof einen Traum erfüllt. Ihr halben Leben hat sie als Gastronomin u.a. in Mailand, Kalifornien und Amsterdam verbracht, bevor es sie zu ihrer Familie ins mecklenburgische Drefahl zog. „Es war ein Glückstreffer und ich bereue den Schritt nicht, obwohl er mit sehr viel Arbeit und Risiken verbunden ist, räumt die Neu-Drefahlerin ein. Ihre Gäste will sie am persönlichen Glück teilnehmen lassen. „Ich habe inzwischen viele nette Leute kennen gelernt und freue mich, wenn ich sie von unserer Küche überzeugen kann“, sagt Desiree Mannfeld. Zu ihrem Konzept gehört eine überschaubare Karte und vor allem das persönliche Gespräch mit den Gästen. Neben der bodenständigen Küche setzt die international erfahrene Köchin auf spezielle Gerichte.

Da gehören Speisen aus dem indonesischen Wok, spanische Spezialitäten und brasilianische Köstlichkeiten dazu. Auf der Abendkarte bietet die Wirtin derzeit Wildgerichte an. Als passionierte Jägerin hat sie die Tiere im eigenen Revier selbst erlegt. „Immer mehr Gäste interessieren sich für die Herkunft der Lebensmittel. Die sind bei uns nicht nur frisch, sondern vielfach auch echte Bio-Produkte“, betont die Drefahlerin.

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