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Parchimer Zeitung

24. November 2017 | 19:30 Uhr

Parchim : Flammen loderten aus der Gaube

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Einfamilienhaus in Parchim geriet in Brand / Bewohner retten sich ins Freie

svz.de von
erstellt am 04.Mai.2014 | 15:53 Uhr

Durch ein Feuer ist ein Einfamilienhaus in Parchim am Freitagabend stark beschädigt worden, die Bewohner konnten sich retten. Es war 20.53 Uhr, als die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Brandeinsatz in die Straße Am Barschseemoor gerufen wurden. Ein Einfamilienhaus, so die Alarmmeldung, soll brennen. Mit sechs Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr aus und war wenige Minuten später am Brandort.

„Die Flammen schlugen bereits aus der Gaube und eine starke Rauchentwicklung machte uns zu schaffen“, sagte Einsatzleiter und Wehrführer Bernd Schröder. Nur unter Atemschutz konnte agiert werden. Anfangs hieß es noch, dass eine Person sich in dem Haus befinden sollte. Zum Glück war dem nicht so. Der 65-jährige Hausbesitzer konnte sich ebenso retten, wie sein 35-jähriger Sohn, der nach Polizeiangaben stark alkoholisiert gewesen sein soll. Der Sohn wurde vom DRK sicherheitshalber in die Asklepios Klinik eingeliefert, da der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand.
Derweil hatten die Kameraden das Feuer im Griff. Neben der Drehleiter kam auch wieder der Großtankwagen zum Einsatz. Durch den Einsatz von zwei Wärmebildkameras konnten weitere Glutnester im Dachfirst aufgespürt und gelöscht werden. Dazu musste das Dach allerdings teilweise aufgenommen werden.

Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 50 000 Euro angegeben. Da das Obergeschoß durch die Flammen und das darunter liegende Erdgeschoss durch das Löschwasser arg in Mitleidenschaft gewogen wurden, ist das Haus derzeit unbewohnbar. Der Hausbesitzer selbst kam vorerst bei Verwandten unter.

Zur Brandursache kann noch nicht viel gesagt werden. Vor Ort hieß es, dass das Feuer vermutlich in der Küche entstanden sein könnte. Kripobeamte waren noch am Abend vor Ort und nahmen ihre Ermittlungen auf. Auch ein Brandsachverständiger soll hinzu gezogen werden, um die Ursache festzustellen. Der Einsatz dauerte bis gegen Mitternacht, danach brauchten die Kameraden noch etwa eine Stunde zum Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft.



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