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Parchimer Zeitung

18. November 2017 | 18:38 Uhr

Feuerwehren im Dauereinsatz

vom

svz.de von
erstellt am 20.Jun.2013 | 06:58 Uhr

Parchim | In der Nacht zum gestrigen Donnerstag zog ein schweres Gewitter über unseren Landkreis hinweg. Dabei sorgten Orkanböen und Starkregen mit bis zu 34 Litern je Quadratmetern (privat gemessen) für viele umgestürzte Bäume. Die Freiwilligen Feuerwehren waren im Dauereinsatz.

Hier eine kleine Chronologie ausgewählter Einsätze: Um 1.35 Uhr ertönte der erste Alarm für die Goldberger Kameraden. Auf der Landesstraße 16 in Richtung Mestlin lag ein Baum quer über der Straße. Mit der Kettensäge machten sich die Feuerwehrleute daran, diesen in handlichere Stücke zu zersägen und von der Straße zu räumen. Nur wenige Minuten später ertönte auch in Mestlin die Sirene, auch hier mussten die Kameraden einen Baum von der Landesstraße 15 räumen, der in Richtung Lenschow die Fahrbahn blockierte.

In Plau am See wurden die Blauröcke exakt um 2.03 Uhr geweckt. Auf der B 103 in Richtung Quetzin lag ein Baum auf der Straße und gegen 3.30 Uhr gab es einen gleichartigen Einsatz in Leisten, wo etliche größere Äste zu beräumen waren.

Dann erneut Alarm für die Goldberger, diesmal wurden auch die Dobbertiner um 3.43 Uhr zum Einsatz gerufen. Am Dobbertiner See war ein Baum in Brand geraten, der vermutlich zuvor vom Blitz getroffen wurde.

Um 3.45 Uhr rückte die Pinnower Wehr aus, um zwei Bäume von der B 321 zu räumen, während die Meierstorfer um 4.20 Uhr am Ortseingang auf der Landesstraße 08 wieder für freie Fahrt sorgten. Größere Äste mussten in Kritzow um 4.28 Uhr von der Fahrbahn beräumt werden, ebenso um 5.30 Uhr in Kuppentin, Richtung Daschow.

Der vorerst letzte Einsatz traf die Sternberger Feuerwehrleute, die um 7.01 Uhr alarmiert wurden. Am Bahnübergang Klein Görnow Richtung Groß Görnow lagen etliche größere Äste auf der Fahrbahn.

In allen Fällen waren die Kameraden schnell zur Stelle und sorgten trotz des starken Sturmes und des Regens für freie Fahrbahnen und das dankten ihnen die vielen Kraftfahrer, die in der Nacht unterwegs waren. So zwischen Goldberg und Mestlin, als sich dort kurzzeitig Lkw mit Fracht für die Edeka-Diskountermärkte stauten. "Lange hat das Warten nicht gedauert, die Kollegen gingen ja ganz professionell vor und eine Fahrbahnhälfte war schnell frei", so einer der wartenden Kraftfahrer.

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