Klein Niendorf : Fest stärkt Gemeinschaft im Dorf

Beliebtes Kinderschminken: Anne Siegmund (vorn) schminkt Jonas und Christin Kruse (dahinter) Luise.
Beliebtes Kinderschminken: Anne Siegmund (vorn) schminkt Jonas und Christin Kruse (dahinter) Luise.

40. Auflage des Volks- und Kinderfestes in Klein Niendorf: Bürgermeister hofft auf neue Ideen der Nachwende-Generation.

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13. Juni 2016, 05:00 Uhr

Superwetter und tolle Mitmachangebote gab es beim Volks- und Kinderfest in Klein Niendorf. „Der Nachmittag war zwischen 15 und 17 Uhr sehr gut besucht“, sagt Roms Bürgermeister Volker Toparkus. Rund 300 bis 400 Besucher kamen in dieser Zeit. Am Abend waren es noch rund 120 Gäste.

Zu den vielen Mitwirkenden an dem Fest der Gemeinde gehörte der Strickkreis. Anita Hensel, Ruth Klawuhn, Margret Höhle und Angret Schreiber boten eigene Werke und Arbeiten, die im Jugendclub unter Leitung von Carola Toparkus entstanden waren, zum Verkauf. Alle Erlöse kommen der Jugendarbeit zu Gute, erklärte Ruth Klawuhn. Das galt auch für den Verkauf von Büchern.

Parchimer Spielmannszug, Bauchredner und Lübzer Karnevalsverein gestalteten das Nachmittagsprogramm beim Kinder- und Volksfest mit, das in diesem Jahr bereits zum 40. Mal gefeiert wurde. Bürgermeister Volker Toparkus nahm das Jubiläum zum Anlass, um an die Anfänge zu erinnern. Als das Fest 1976 aus der Taufe gehoben wurde, war das Ziel, dass die obligatorischen Wandertage zum Internationalen Kindertag wieder durch ,dufte’ Feste für die Kinder ersetzt werden. Das Klein Niendorfer Fest solle „ein lobenswertes Beispiel für die Parchimer Schulen und die Kreispionierorganisation werden“, schrieben sich die damaligen Organisatoren auf die Fahnen. Die schöne Idee, die Dorfgemeinschaft zu stärken, sei unabhängig von Parteien, politischen Systemen und Staaten bis heute erhalten geblieben und tragfähig, so Volker Toparkus. „Für die Zukunft wird es spannend, wie wir diese Tradition auch weiterhin mit Leben erfüllen können.“ Der Bürgermeister rief die Nachwende-Generation auf, sich in den nächsten Jahren mit einzubringen und neue Ideen zu liefern. Er meinte: „Die noch jung Gebliebenen könnten doch eines Tages schwächeln.“ Toparkus bedankte sich bei allen Aktiven und Gästen für die zurückliegenden schönen Feste.“

(Weitere Impressionen vom Fest finden Sie in der Printausgabe und im E-Paper)


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