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Parchim : „Fast alle Wege mit dem Fahrrad“

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Susanne Radewald und Manuela Rasch vom Haus der Jugend beim Stadtradeln dabei. Fahrradbegeisterte Jugendliche können sich einklinken.

von
erstellt am 18.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Als Susanne Radewald davon erfuhr, dass sich ihre Stadt in diesem Jahr erstmals an der deutschlandweiten Kampagne für mehr Klimaschutz und Radverkehr beteiligt, war für die Parchimerin auf der Stelle klar: Dabei sein ist alles. Inzwischen hat die Chefin des Hauses der Jugend unter www.stadtradeln.de/parchim/ sogar ein eigenes Team angemeldet und als erste Verbündete Mitarbeiterin Manuela Rasch mit ins Boot geholt. „Wir freuen uns auf viele fahrradbegeisterte Jugendliche, die bei uns mitmachen möchten“, erhofft sich Susanne Radewald nun natürlich Verstärkung für den Aktionszeitraum vom 28. August bis 17. September.

In diesen drei Wochen kommt es darauf an, so viele gefahrene Kilometer wie möglich aufs Fahrradtacho zu bekommen und für die eigene Kommune abzurechnen (Siehe neben stehenden Kasten). Anliegen der Kampagne ist es, über den Spaßfaktor Bürgerinnen und Bürger für das Radfahren im Alltag zu sensibilisieren.

Für Susanne Radewald und Manuela Rasch ist das Fahrrad aus dem täglichen Leben schon lange nicht mehr wegzudenken: Der Weg zur Arbeit, kleine „Dienstfahrten“ innerhalb der Stadt, der Schlenker zum Supermarkt zum Feierabend auf dem Heimweg – alles wird mit dem Drahtesel erledigt. „So bin ich doch viel beweglicher und flexibler als mit dem Auto. Und all das hat auch noch den positiven Nebeneffekt der Bewegung. Ich fahre in Parchim fast nur noch mit dem Fahrrad“, verrät Susanne Radewald. Von Petrus lässt sie sich nicht zum Umsteigen aufs Auto zwingen: Für Fälle, wenn er seine Himmelsschleusen besonders weit öffnet, ist sie mit einer guten Regenjacke und -hose gerüstet. Auch im Urlaub würden die beiden Mitarbeiterinnen im Haus der Jugend nie auf dieses praktische Fortbewegungsmittel verzichten: Manuela Rasch setzt am Erholungsort gern mal auf den Ausleihservice, um ein Ausflugsziel erreichen zu können. Für Susanne Radewald, die als Auszeit von der Arbeit die sportlich-aktive Herausforderung sucht, gehört das eigene Fahrrad nicht selten zum Urlaubsgepäck: Im vergangenen Jahr radelte sie zum Beispiel mit ihrem Mann von Dresden nach Parchim. Etwa eine Woche waren sie auf Tour. Der Erlebniswert bekommt von ihr das Prädikat „Besonders hoch“. „Man erlebt unterwegs landschaftlich und menschlich so viele tolle Sachen, weil man nach Lust und Laune einfach irgendwo stehen bleiben und verweilen kann. Vom Auto aus hätten wir viele Dinge so nicht wahrgenommen“, ist sich Susanne Radewald sicher. Ihr schönes Fahrrad (ohne Elektroantrieb) ist ihr aber nicht nur als praktisches Fortbewegungsmittel im täglichen Alltag so sehr ans Herz gewachsen: Tatsächlich handelt es sich dabei sogar um ein Geschenk mit unschätzbarem emotionalen Wert: Sie bekam es von ihrem Mann als Hochzeitsgeschenk.

 

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