zur Navigation springen

Vorfreude auf Berlin : „Es war einfach bombastisch“

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Sven Pienkny aus Parchim gehörte zu den Sängern bei Aufführung des Pop-Oratoriums Luther in Hamburg

von
erstellt am 22.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Mit großen Erwartungen war Sven Pienkny am vergangenem Wochenende nach Hamburg gereist. Der junge Mann aus Parchim gehörte als Sänger zu einem riesigen Chor, der aus 1500 Frauen und Männern bestand, die in der eindrucksvollen Barclaycard Halle das Pop-Oratorium „Luther“ zu Gehör brachten. „Es war nicht toll, es war bombastisch“, sagt der 37-Jährige nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt Parchim. „Die Atmosphäre der Halle ist unbeschreiblich. Schließlich hatten sich dort rund 10 000 Zuhörer versammelt“, erzählt er voller Begeisterung. Da fiel es ihm nicht ganz leicht mit dem eigenen Fotoapparat die Stimmung einzufangen. Und doch werden ihn jedes seiner Bilder und vor allem die persönlichen Erlebnisse noch lange begleiten. Ähnlich dürfte es den wenigen Akteuren aus der Region gehen, die ebenfalls mit dabei waren.

Die Kulisse bei der Aufführung des Pop-Oratoriums in der Hamburger Barlaycard Arena war imposant.
Die Kulisse bei der Aufführung des Pop-Oratoriums in der Hamburger Barlaycard Arena war imposant. Foto: Stiftung Creative Kirche
 

Exklusiv für das 500. Jubiläum der Reformation, dass 2017 gefeiert wird, wurde ein Pop-Oratorium „Luther“ von dem bereits durch ein ähnliches Musikprojekt „Die 10 Gebote“ bekannten Duo Michael Kunze und Dieter Falk geschrieben. Am 31. Oktober 2015, dem alljährlichen Reformationstag, wurde das gigantische Werk uraufgeführt. In diesem Jahr findet nun eine bundesweite Tournee statt. Nach zahlreichen Proben wird es mit vielen anderen Chören und Musikern live präsentiert. Für jede Aufführung wird ein eigener Projektchor gebildet. Für die Hamburger Aufführung hatte sich vor Monaten Sven Pienkny beworben. Seit drei Jahren singt der 37-Jährige im Kirchenchor von St. Georgen in Parchim und ist begeistert. Mit der Teilnahme am Pop-Oratorium erfüllte er sich einen Traum. Für 100 Euro hat sich der Parchimer vor einem Jahr die Noten gekauft. Immer wieder hat er seitdem die CD mit der Musik gehört und dazu das Skript gelesen. „Schon die Proben waren Gänsehaut pur“, erzählt er.

Mit ziemlich viel Lampenfieber gab er als Sänger in Hamburg alles. „Auch das Umfeld stimmte. Die Leute waren mit Begeisterung dabei. Man hat sich wie in einer großen Familie gefühlt. „Ich bin vielen dankbar, dass ich dieses Musikereignis erleben durfte. Dazu gehört beispielsweise auch der Nachtportier im Hotel Hamburger Hof, der sich während des Auftritts um meinen Hund Dingo liebevoll gekümmert hat“, freut sich Sven Pienkny. Nun wird er erst einmal durchatmen. „Die Vorfreude auf die Aufführung am 29. Oktober in Berlin ist schon groß. Dann bin ich wieder dabei“, so der Parchimer.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert