Ära geht zu Ende : „Es hat Spaß gemacht, für die Parchimer zu arbeiten“

Im Rathaus stets willkommen. Bei der Sternsinger-Aktion begrüßte Bernd Rolly die Kinder persönlich.  Fotos: Wolfried Pätzold
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Im Rathaus stets willkommen. Bei der Sternsinger-Aktion begrüßte Bernd Rolly die Kinder persönlich. Fotos: Wolfried Pätzold

Bernd Rolly (SPD) verabschiedet sich nach 25 Dienstjahren im Rathaus / Nicht jede Schlacht gewonnen

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25. August 2015, 12:38 Uhr

Als Bernd Rolly vor wenigen Wochen in der Kindersprechstunde im Rahmen der alljährlichen Vereinsa(u)ktionswoche Rede und Antwort stand, ließ er keinen Zweifel daran, dass ihm der Bürgermeisterjob „gut 20 Jahre viel Spaß“ gemacht habe. Nur in den letzten Monaten gab es jede Menge Streit, der teils auf offener Bühne in der Stadtvertretung und vielfach hinter den Kulissen ausgetragen wurde. Nachdem es mit der Kreisstadt jahrelang sichtbar aufwärts ging, die Altstadtsanierung vorankam, die Stadtforst schwarze Zahlen schrieb, Schulen- sowie Sporteinrichtungen saniert sowie ein neues Stadthaus gebaut wurden und die Kreisstadt sogar als Außenstandort der Bundesgartenschau glänzte, gab es derbe Rückschläge. Aus Parchim wurden wichtige Behörden abgezogen, Pläne für eine Schweinemastanlage gekippt und gegen massiven Widerstand gigantische Windtürme am Stadtrand gebaut. Und auch die Suche eines Nachfolgers für den Bürgermeisterstuhl endete für die Sozialdemokraten blamabel. Umso mehr würde sich Bernd Rolly wünschen, dass sich der Kampf um den Erhalt des vollständigen Amtsgerichtes lohnt. Wenn am 6. September die Entscheidung beim Volksentscheid fällt, ist Bernd Rolly bereits Privatmann.

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