Parchim : Erster Tag im neuen Wunsch-Hort

Gestern verbrachten die Jungen und Mädchen des Diesterweghortes ihren ersten Tag im neuen Domizil.
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Gestern verbrachten die Jungen und Mädchen des Diesterweghortes ihren ersten Tag im neuen Domizil.

Gestern bezogen Kinder der Adolf-Diesterweg-Grundschule ihr Domizil mit Entfaltungsmöglichkeiten auf mehr als 934 Quadratmeter

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04. Juni 2016, 05:00 Uhr

Ein schöneres Zuhause für die Zeit nach der Schule bis zum Heimweg kann man sich nicht wünschen: Gestern verbrachten die Jungen und Mädchen der Adolf-Diesterweg-Grundschule ihren allerersten Tag im neu erbauten Hortgebäude. Bereits am Kindertag durften viele von ihnen exklusiv einen schnellen Blick in ihr neues Domizil werfen. Auf drei Ebenen, die jeweils eine direkte Verbindung zum Schulgebäude haben, bietet eine Gesamtnutzfläche von 934 Quadratmeter alle nur denkbaren Voraussetzungen für die offene Arbeit und um noch individueller auf jedes einzelne Kind eingehen zu können. Das neue Haus lädt förmlich dazu ein, sich frei zu entfalten, in Bewegung zu bleiben und sich sportlich zu betätigen. „Es sind die Räume, die sich unsere Kinder gewünscht haben“, verkündete Hortleiterin Heike Kasperek glücklich während der offiziellen Eröffnung am Donnerstag Nachmittag.

Bevor sie gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Flörke und Stadtpräsidentin Ilka Rohr das symbolische Band zum Haupteingang durchtrennte, brachten die künftigen jungen Nutzer mit einem Hoch auf ihren neuen Hort und auf diesen Moment die große Gästeschar richtig in Schwung. Dirk Flörke ließ nicht unerwähnt, dass es der Stadt gelungen sei, den Neubau in dem vorgesehenen Kostenrahmen mit der stolzen Summe von 2,1 Millionen Euro zu stemmen. Zwischen zwei denkmalgeschützten Gebäuden sei am Fischerdamm 6 ein Baukörper entstanden, der im Bezug zu den Nebengebäuden steht und zugleich ein gehöriges Maß an Modernität ausstrahlt, lobte der Rathauschef die von Architektin Anja Lemke-Uphaus erdachte Lösung. Die Parchimerin besuchte früher selbst den Diesterweghort, der sich zu ihren Grundschulzeiten allerdings noch am Neuen Markt befand. Viel Lob findet zudem das ausgeklügelte Lichtkonzept des Hauses vis a vis eines Industriedenkmals aus Backstein. Mit einer maximal möglichen Fensterzahl, einem vorgezogenen Erker, Oberlichtern sowie einem Lichtschacht gelingt es, das Tageslicht optimal auszunutzen und ins Haus zu holen. „Mir geht das Herz auf, wenn ich diese schönen Räume sehe“, gesteht Berta Joglitschke. Die 83-Jährige war bis 1990 insgesamt 30 Jahre als Erzieherin, davon 15 Jahre als Leiterin, des Diesterweghortes tätig. „Ich bin sehr dankbar, dass an so einem großen Tag auch an uns ehemalige Kollegen gedacht wurde“ , freute sie sich über die Einladung zur Eröffnung. Drei Jahrzehnte ist mittlerweile auch die heutige Hortleiterin Heike Kasperek mit Leib und Seele als Erzieherin auf dem Mönchhof tätig. Sie nahm die feierliche Eröffnung zum Anlass, um sich im Namen der Kinder und Erzieher bei der Stadt, beim Land als Fördermittelgeber, bei der Architektin, bei dem Spezialisten für die Möblierung Andreas Reincke, bei Bauleiter Uwe Spegel sowie allen Handwerkern und Helfern im Hintergrund für die kooperative und konstruktive Zusammenarbeit zu bedanken. Respekt zollte sie den Eltern mit ihrem Elternrat und ihren Kollegen „die mit mir gemeinsam in den letzten Jahren einen neuen konzeptionellen Weg gegangen sind und in der Bauphase viel Engagement gezeigt haben, um es unseren Kindern im neuen Hort gemütlich zu machen.“

(Mehr Bilder und Informationen finden Sie in der Printausgabe und im E-Paper)

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