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Vorfreude im Advent : Engelchor auf dem Adventsmarkt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Goethe-Grundschule beteiligt sich erneut an der Ausstellung. Programm in St. Marien und im Zinnhaus sowie Weihnachtsshopping

von
erstellt am 06.Dez.2017 | 07:48 Uhr

Ein ganzer Engel-Chor schwebte zu Beginn dieser Woche samt Dirigentin in die Parchimer St. Marienkirche ein: Seinen großen Auftritt hat er von Freitag bis Sonntag dieser Woche anlässlich des 16. Parchimer Adventsmarktes. In dieser Zeit wird die getöpferte Figurengruppe in der Perle der Backsteingotik zu bewundern sein. Die ebenfalls 16. Adventsmarktausstellung in der Kreisstadt widmet sich dem Thema „Luthers Lied: ‚Vom Himmel hoch da komm ich her‘ – Engel aus Parchim“. Im Mittelpunkt stehen Fotos von den vielen gemalten und geschnitzten Engeln der St. Marienkirche, die Wolfgang Sass im Sommer diesen Jahres von einer gemieteten Hubbühne aus fotografiert hat (SVZ berichtete).

Den Chor haben Jungen und Mädchen der 4. Klassen aus der Goethe-Grundschule mit Lehrerin Bärbel Wilbert gestaltet. Die Schule bringt sich seit dem ersten Adventsmarkt im Jahr 2002 alle Jahre wieder kreativ bei diesem Parchimer Ereignis mit ein. Zur Adventsmarkt-Premiere vor 15 Jahren bereicherten Schüler von Bärbel Wilbert die Ausstellung mit 30 Weihnachtskrippen. Gerade erst vor zwölf Monaten fand der Nachbau von Bethlehem aus der Zeit der Geburt Jesu viele Bewunderer (SVZ berichtete). 2017 sind sogar alle 174 Kinder dieser Schule mit einem selbst gebastelten Engel aus Papier, Holz oder Ton in der Adventsmarktausstellung vertreten. Die Ton-Engel erwiesen sich allerdings auch für die Kunstlehrerin, die sich auf viele kreative Techniken versteht, als ziemliche Herausforderung. Denn bis dato hatte Bärbel Wilbert selbst noch nie getöpfert. „Also habe ich zuhause fleißig probiert, um es dann den Kindern zeigen zu können“, verrät die Lehrerin.

Um 14.50 Uhr eröffnen am Freitag Bläser aus Slate vor der Kirchentür von St. Marien den dreitägigen Adventsmarktreigen in Parchim mit stündlich wechselnden Programmen in der Kirche, der Engel-Ausstellung sowie buntem Markttreiben rund um die Kirche. Parallel dazu verwandelt sich das historische Zinnhaus nur ein paar Meter Luftlinie von der Kirche entfernt in ein heimeliges Kinderhaus: Hier können die kleinen Besucher basteln, backen, das Glücksrad drehen, ihren Wunschzettel im Weihnachtspostamt aufgeben oder dem Weihnachtsmann während seiner Sprechzeit persönlich ins Ohr flüstern.

Der Parchimer Adventsmarkt ist eine Gemeinschaftsaktion von Kirchengemeinden, dem Projekt „Zusammen in Parchim“, von zahlreichen gemeinnützigen Vereinen und Förderern sowie der Stadtverwaltung. Nach den Erfahrungswerten der Vorjahre dürften wieder so um die 500 Freiwillige im Einsatz sein, die beim Aufbau helfen, in Chören oder als Instrumentalisten auftreten, (Kreativ)Stände betreuen, Märchenbücher aufschlagen, das Kirchencafé oder die Ausstellung betreuen, schmücken, putzen, abwaschen …

Vorweihnachtliche Stimmung lassen ebenfalls die in der Altstadt vertretenen Einzelhändler aufkommen. Sie bitten am Sonnabend von 9 bis 19 Uhr zum Weihnachtsshopping mit Überraschungen. Verraten werden darf aber schon so viel: Auf dem Mönchhof gibt es einen Streichelzoo, am Geschäft „Majestätisch“ in der Nähe der St. Georgenkirche einen Kreativmarkt. Auf der Freifläche im Bereich Blutstraße/Apothekenstraße werden live Skulpturen aus Holz gesägt. Autohäuser präsentieren sich in der Langen Straße. Außerdem dreht in der Innenstadt eine Kindereisenbahn ihre Runden. Ab 20 Uhr hat der Verein der Altstadthändler als Veranstalter des Weihnachts-Erlebnis-Shoppings die Eisbahn für eine Show gechartert. Der Citybus fährt am Sonnabend kostenlos laut Fahrplan.

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