Tradition wird wiederbelebt : Engagierte Herzberger bereiten Dorffest vor

Hartmut Bahl ist neuer Bürgermeister in der Gemeinde Obere Warnow
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Hartmut Bahl ist neuer Bürgermeister in der Gemeinde Obere Warnow

Viele Bürger engagieren sich für Veranstaltung am 13. August

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06. August 2016, 10:21 Uhr

Am 13. August wird Dorffest in Herzberg gefeiert. Sehr emsig laufe die Vorbereitung, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Obere Warnow Hartmut Bahl. Um die Vorbereitung kümmert sich eine Gruppe unter Leitung von Lothar Rohlf. Im Vorfeld hatte es u.a. ein Teichfest in Herzberg gegeben, um Geld für die Veranstaltung im August hereinzuholen.

Die Vorbereitungsgruppe habe viele Leute mobilisiert, so Bahl. Dazu gehören ortsansässige Firmen ebenso wie private Personen. „Es ist schön zu sehen, wie aktiv das Dorf ist“, freut sich der Bürgermeister. Eine Tradition werde so wiederbelebt. Bisher hatte die Frauensportgruppe ein Fest organisiert. „Schön, dass alle Bürger sich beteiligen“, so Bahl.


Sorge um Pflege der Bäume im Park


Zu dem Fest soll das Dorf schön gemacht werden. Einiges Kopfzerbrechen bereitet dabei der denkmalgeschützte Park. Es gab eine Baumbegehung mit Verantwortlichen für Denkmalschutz, der Naturschutzbehörde und vom Amt Parchimer Umland, erfährt SVZ vom Bürgermeister. Dabei ging es vor allem um die Beseitigung von Totholz und den Pflegeschnitt. Einige Bäume scheinen eine Gefahr darzustellen, denn sie stehen sehr schräg. Doch ohne weiteres dürfen sie nicht abgenommen werden.

Dabei ist gerade die Gemeinde Obere Warnow sensibilisiert für mögliche Schäden durch umstürzende Bäume. Ende Juni hatte ein großer Sturm am Woetener Damm gewütet und zahlreiche Bäume umgerissen. Pappel, Linden, Kastanien - alle waren in kurzer Zeit umgekippt. „Es war unglaublich“, erinnert sich Bahl.

Fast 11 000 Euro habe es gekostet, um die Straße wieder freizukommen, sagt er. Er lobt den Einsatz vieler - so von Forstunternehmer Michael Schröder aus Lenschow, der kurzfristig mit den Aufräumarbeiten begann. Die Firma Kruse habe Technik für Transport und Laden zur Verfügung gestellt sowie einen Mann abgestellt. Die Kompostieranalge in Kossebade nahm das Grünzeug ab. Er sei allen sehr dankbar, sagt der Bürgermeister, auch den Gemeindearbeitern. Unwahrscheinlich tolle Arbeit habe die Feuerwehr geleistet. Nicht nur bei diesem Sturm. „Die sei immer einsatzbereit.“ Bereits einige Tage vor dem Sturm waren die Kameraden bei Starkregen im Einsatz, um Keller leer zu pumpen.

Trotz der Sorgen, was ein weiterer Sturm anrichten könnte. Die Kommune darf im Park von Herzberg, wo schon einmal am hellichten Tag eine Buche umgefallen war, nicht ohne weiteres schräg stehende Bäume abnehmen. Dazu seien erst Baumgutachten und denkmalschutzrechtliche Genehmigungen nötig, erfuhr SVZ vom Bürgermeister.

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