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Übergabe am 29. März : Endspurt in Matzlows Zwergenburg

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Neue Kita als größtes Investitionsvorhaben der Gemeinde Lewitzrand fast fertig

von
erstellt am 09.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Wenn Bürgermeister Wolfgang Hilpert durch die Lewitzdörfer fährt, kommt bei ihm Freude auf. Fast alle Straßen sind saniert, die Grundstücke liebevoll gepflegt und auf der größten Baustelle , der Kita Zwergenburg in Matzlow, geben sich die Handwerker die Klinke in die Hand. „Alles hat hervorragend geklappt und das Ziel ist schon in Sicht“, sagt der Bürgermeister. Vor einem Jahr hatte er stolz die Pläne für den Neubau einer Kindereinrichtung präsentiert. „Das dürfte auch für die Kinder eine spannende Zeit werden, wenn sie das Baugeschehen täglich mit verfolgen können“, war er sich seinerzeit sicher. Und so kam es dann auch. Vom Spielplatz auf dem Nachbargrundstück mit dem Kita-Altbau, der längst in die Jahre gekommen ist, sahen die Jungen und Mädchen zusammen mit ihren Erzieherinnen, wie das neue Haus rasant wuchs. Im September 2016 schwebte bereits die Richtkrone überm Rohbau.

Die Gemeinde investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft ihrer Kinder und junger Familien. Insgesamt stehen in dem neuen Haus 40 Plätze für Kinder ab dem ersten Geburtstag zur Verfügung. „Das konstruktive Miteinander von Volkssolidarität als Träger, Gemeindevertretung, Amt Parchimer Umland, dem Planungsbüro Lemke-Uphaus sowie den Bauleuten und Handwerkern sind der Schlüssel zum Erfolg“, ist sich Wolfgang Hilpert sicher.

Am 6. April 2016 war eine „Schatzkiste“ mit dem notwendigen Zuschüssen von Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus persönlich vorbeigebracht worden. Aus eigenen Mitteln der Gemeinde wäre es undenkbar gewesen, ein solch großes Projekt zu stemmen. In wenigen Tagen, am 29. März, wird zur feierlichen Einweihung erneut Ministerbesuch aus Schwerin erwartet. „Es wird ein toller Tag für die Gemeinde“, so der Bürgermeister.

Wichtig sei, dass mit der neuen Kita, den Tagesmüttern und dem vorerst bis 2025 garantierten Schulstandort der Amtsschule in Domsühl, am Rande der Lewitz eine attraktive Infrastruktur für Familie mit Kindern existiert. Auch das beliebte Schwimmbad in Garwitz soll weiterhin als Freizeiteinrichtung erhalten bleiben. „Im Vorjahr ist es uns gelungen, mit den Einnahmen die Betriebskosten des Bades zu sichern“, so Hilpert. Mit dem ASB-Kreisverband hat die Gemeinde einen Drei-Jahresvertrag geschlossen, um so für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen und weiterhin Schwimmunterricht anbieten zu können. „Die Zusammenarbeit klappt hervorragend“, lobt der Bürgermeister das Engagement des ASB-Kreisverbandes.

Bauen kann der Bürgermeister auf das Engagement seiner Mitbürger. Das fängt beim Frühjahrsputz der Angler an und reicht bis zum geselligen Leben mit Frauentagsfeier und Erntefest.

 

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