PARCHIM : Eldekanal für Schifffahrt gesperrt

„Still ruht der See“ heißt es in diesen Tagen auf dem vereisten Elde-Müritz-Kanal. Fotos: W. Pätzold
„Still ruht der See“ heißt es in diesen Tagen auf dem vereisten Elde-Müritz-Kanal. Fotos: W. Pätzold

Trotz geschlossener Eisdecke keine Probleme. Technik sorgt für eisfreie Schleusentore. Steuerung für Hubbrücke in Plau gewartet

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22. Januar 2016, 16:32 Uhr

Aus dem Müritz-Elde-Kanal – im Volksmund auch blauer Rennsteig genannt – ist in den zurückliegenden Tagen eine reizvolle und weitgehend schneebedeckte Eispiste geworden. Nur vereinzelt sind Spuren zu entdecken und Eisangler nutzen die seltene Chance für ihr Hobby. Boote waren seit dem Saisonende ohnehin kaum noch zu sehen. Nur die Arbeitsschiffe des Wasser- und Schifffahrtsamtes nutzen die Zeit, um vor allem die anstehenden Holzungen vorzunehmen. Doch auch sie bleiben inzwischen fest vertäut am Ufer. „Es gilt aufgrund des Eises eine Schifffahrtssperre“, so David Borchert, der für den Außenbezirk Parchim des Wasser- und Schifffahrtamtes den Hut auf hat. Auf durchschnittlich sechs Zentimeter ist die Eisdecke auf dem Eldekanal inzwischen angewachsen. „Damit haben wir aber keine Probleme“, sagt er. Die wichtigsten Wartungsarbeiten – so u.a. die Reparatur der oberen Schütze in der Barkower Schleuse – konnten planmäßig im November erfolgen. Für die Plauer Hubbrücke, die in diesem Jahr den 100. Geburtstag feiert, gab es neue Holzplanken.

Früher mussten die Schleusentore in aufwendiger Handarbeit vom Eis frei gehalten werden. „An den oberen Toren sind nun spezielle Tauchpumpen während der Frostperiode im Einsatz. Die sorgen für einen eisfreien Bereich, um die Schleusentore zu schützen“, erklärt David Borchert die Technik.

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