PaRchim : Einsatz für Asylbewerber

Spielplatz-Einweihung auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft Parchim: Bernd Torfstecher öffnet ein Schloss und gibt damit die neue Schaukel frei.
Spielplatz-Einweihung auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft Parchim: Bernd Torfstecher öffnet ein Schloss und gibt damit die neue Schaukel frei.

In einer Gemeinschaftsaktion und mit Hilfe von Spenden wurde der Spielplatz in der Gemeinschaftsunterkunft hergerichtet

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10. Juli 2015, 15:16 Uhr

Platz zum Spielen für Asylbewerber-Kinder in Parchim. Der einst verwahrloste Spielplatz der Gemeinschaftsunterkunft wurde dank Spenden und ehrenamtlicher Arbeit aufgepeppt. Bei einem Kinderfest wurde das neu gestaltete Gelände eingeweiht. Daran nahmen auch Kindergarten- und Hortkinder teil.

Eine Spendensammlung eines Berliner Journalisten hatte den Auftakt gegeben, sagt Bernd Torfstecher, Leiter der Gemeinschaftsunterkunft in Trägerschaft der Malteser. Der heutige Rentner habe mit einem Benefizkonzert Geld für zwei Asylbewerberheime in Mecklenburg-Vorpommern eingeworben. Die Parchimer entschieden sich, das Geld in den Spielplatz zu investieren. Der Integrationsbeirat spannte sich vor das Projekt.

Zu der ersten Spende von 1000 kam eine weitere von 300 Euro vom Katholischen Kindergarten in Parchim, erklärt Lothar Pfeil, Sprecher des Parchimer Integrationsbeirats (IBR). Für das Projekt fanden sich weitere Unterstützer durch Sach- oder Geldspenden. Dazu gehören neben verschiedenen Firmen der Region u.a. der Flüchtlingsbeirat, der Landkreis und die Stadt Parchim. Und auch Menschen fanden sich, die mit ihrer Muskelhypothek halfen, darunter Bewohner aus der Gemeinschaftsunterkunft und die Alternative Jugend Parchim. Die Jugendlichen hatten zudem Geld zusammengelegt und Spielzeug für die Asylbewerberkinder gekauft.

Die Spielplatzeinweihung fand während eines Kinderfestes statt, das der Parchimer Integrationsbeirat einmal im Jahr in der Gemeinschaftsunterkunft organisiert. Neben zahlreichen Akteuren aus der Stadt Parchim gestalteten u.a. auch Gymnasiasten aus Lübz Spiele. Sie stehen für das Projekt Schule ohne Rassismus und waren nicht zum ersten Mal in der Gemeinschaftsunterkunft.

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