Parchim : Einen erfüllenden Beruf ausgeübt

Hilli Kipar, Heidi Koschinski, Inge Kallina, Gisela Warnecke, Karin Kindler, Ilona Gatz, Linda Antonczyk, Heidi Schönberg und Anne Kreibohm (v. l. n. r.) genossen das Wiedersehen.
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Hilli Kipar, Heidi Koschinski, Inge Kallina, Gisela Warnecke, Karin Kindler, Ilona Gatz, Linda Antonczyk, Heidi Schönberg und Anne Kreibohm (v. l. n. r.) genossen das Wiedersehen.

Jedes Jahr zum Regenbogenfest bekommen auch die ehemaligen Mitarbeiter eine Einladung. Die Wiedersehensfreude ist stets groß.

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15. September 2017, 05:00 Uhr

Die Arbeit mit Kindern machte ihr Arbeitsleben so erfüllend. Tagtäglich vom frohen Lachen der jüngsten Erdenbürger umgeben zu sein, die neugierig die Welt entdecken, empfand sie stets als großes Glück. „Das war mein Ding“, erinnert sich Inge Kallina dankbar an ihre Berufszeit zurück. Von 1964 bis 2005 war sie vier Jahrzehnte als Erzieherin tätig, davon von 1980 bis zum Eintritt in den Ruhestand in der Integrativen Kindertagesstätte „Regenbogen“ in der Parchimer Weststadt. Dass die Mitarbeiter von damals hier nicht vergessen sind, freut sie sehr. Entsprechend groß war dieser Tage wieder die Wiedersehensfreude beim traditionellen „Ehemaligentreffen“. Es findet seit etwa zehn Jahren immer im Rahmen des Regenbogenfestes statt – an einem ruhigen Plätzchen etwas abseits vom fröhlichen Trubel. Den gastfreundlichen Rahmen mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen bereiten die jungen Kollegen für ihre Ehemaligen. In diesem Jahr hatten sich Hilli Kipar, Heidi Koschinski, Inge Kallina, Gisela Warnecke, Karin Kindler, Ilona Gatz, Linda Antonczyk, Heidi Schönberg und Anne Kreibohm wieder jede Menge zu erzählen – aus alten Zeiten, vor allem aber auch, wie es jedem einzelnen in den zwölf Monaten seit dem zurückliegenden Treffen ergangen ist. „Wir haben damals ja alle gemeinsam unsere Kinder aufwachsen sehen. Das verbindet. Da fühlt man sich schon wie eine große Familie“, beschreibt Inge Kallina das Verhältnis untereinander. Beruflich geprägt worden seien sie über lange Zeit von Irmtraud Kaiser. Sie leitete die Kita von 1978 bis 2010. „Sie war eine tolle Chefin, kompetent und einfühlsam. Sie hat die Einrichtung getragen, sie hat uns getragen“, bringt es Inge Kallina auf den Punkt. Mit Irmtraud Kaiser als Motor und unter dem Dach der Lebenshilfe als Träger betrat diese Kita in der Nachwendezeit mit der integrativen Arbeit absolutes Neuland in der Region: Seit dem 1. Januar 1993 werden im „Regenbogen“ Kinder mit und ohne Handicap in gemeinsamen Gruppen betreut. Seit 2011 führen die Lewitz-Werkstätten als Träger dieses pädagogische Konzept fort. Eine Kindertagesstätte befindet sich an diesem Ort seit 1970. Es war die erste in der Weststadt erbaute Kinderkombination für Krippen- und Kindergartenkinder.
 

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