Parchim : Eine Wohltat für die Augen

Der Künstler (r.) im Gespräch mit Besuchern der Vernissage.
Der Künstler (r.) im Gespräch mit Besuchern der Vernissage.

Galerie „ebe“ in Parchim zeigt Bilder und Skulpturen von Michael Behnisch

von
17. Januar 2018, 21:00 Uhr

2018 ist gerade mal zwei Wochen alt und schon startet die Galerie „ebe“ mit der ersten Vernissage in ihr neues Ausstellungsjahr. Bilder und Skulpturen von Michael Behnisch aus Eggesin sind dort zu sehen. Das Erste, was dem Betrachter der Bilder auffällt, ist die kraftvolle Farbgebung der zumeist landschaftlichen Motive. Bei „Waldstück mit Farn“, „Steilküste Rügen I“ oder „Kastanienallee“, sowie allen anderen Exponaten bedient sich der Künstler der Pastell- und Aquarelltechnik, arbeitet expressionistisch und zeigt dabei, wie breit seine Farbpalette ist.

Tritt man aus dem tristen Grau dieser Jahreszeit vor diese Bilder, ist das durchaus eine Wohltat für die Augen. „So eine Ausstellungseröffnung ist auch immer wie ein kleiner Rückblick“, bemerkt Michael Behnisch während seiner Begrüßungsworte und gab den Gästen einen persönlichen Einblick in seinen Lebenslauf. Der führte ihn von Dresden, wo er 1943 geboren wurde, nach Mecklenburg. Er wurde Soldat, Lehrer und nach der Wende Berufsberater. Schon immer gehörten Kultur und Kunst zu seinen Leidenschaften. Er ist Vorsitzender des Kulturbundes Eggesin und langjähriges Mitglied der zentralen Arbeitsgemeinschaft Malerei und Grafik MB Neubrandenburg. Seine kreative Ader schulte er in Zirkeln unter professioneller Anleitung, unter anderem arbeitete er mit Hartwig K. Neuwald, Jürgen Parche und Gerhard Reinisch zusammen. Dankbar sei er für die Möglichkeit, in der Galerie „ebe“ ausstellen zu können, betont Michael Behnisch während der Vernissage mehrfach. „Ich liebe diese Räumlichkeiten hier und auch, wie meine Arbeiten präsentiert werden“, ist er sichtlich begeistert. Seine Bilder finden in dieser Exposition durch eine Vielzahl seiner Skulpturen Ergänzung. Behnisch gestaltet aus seiner Sicht die „Irrfahrten des Odysseus“, „Jesus und die Jünger im Boot“ und mit „Ungleiches Paar“ und „Schäferstündchen“ auch immer wieder erotische Themen. Hilfe im Umgang mit dem Material Ton bekommt der Künstler von seiner Frau Hannelore, die ihm nicht nur beratend zur Seite steht, sondern auch für die fachgerechte Glasur der Skulpturen sorgt und mit der er gemeinsam in Eggesin eine Hofgalerie betreibt. Gäste sind dort gern gesehen, so wie auch in dieser aktuellen Ausstellung bis Ende Februar in der Galerie „ebe“.

Galerie ebe, Lübzer Chaussee 7 in Parchim, Tel. 0151/18004308
Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Sonntag 14 bis 19 Uhr und nach tel. Vereinbarung

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen