Parchim : Eine Foto-Chronistin der Weststadt

Die Chronistin Irmgard Jungnickel dokumentiert akribisch alle Veränderungen in ihrem Stadtteil.
Die Chronistin Irmgard Jungnickel dokumentiert akribisch alle Veränderungen in ihrem Stadtteil.

Irmgard Jungnickel hält seit gut zwei Jahrzehnten alle Veränderungen in ihrem Stadtteil fest, in dem sie selbst schon seit 1970 zuhause ist

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28. August 2015, 14:49 Uhr

Wenn Irmgard Jungnickel auf ihrem Balkon steht, kann sie am Horizont sogar den Sonnenberg ausmachen. „Ich genieße den weiten Ausblick. Man sieht auf Farbe und viel Grün“, schwärmt die Parchimerin. Vor dem Haus rauschen die Bäume im Wind und federn die Geräusche von der Hauptstraße ab. Zum Einkaufen braucht Irmgard Jungnickel nur über die Straße zu gehen. Ihr Kiez bietet vom Arzt über die Apotheke bis hin zur Bank auf kürzestem Weg alles, was sie und ihr Mann Helmut Jungnickel an Infrastruktur benötigen. Aus der Weststadt wegziehen? Das stand für Jungnickels zu keinem Zeitpunkt zur Debatte. „Wir fühlen uns hier wohl, sehr wohl sogar“, bekennt die Mieterin der Wobau Wohnungsbau GmbH.

Auf dem Wohnzimmertisch hat die Parchimerin mehrere prall gefüllte Fotomappen ausgebreitet: Seit mehr als 20 Jahren dokumentiert Irmgard Jungnickel akribisch mit der Kamera, wie sich ihr Stadtteil nach der Wende gewandelt hat: Wie z. B. aus der Platte in der Otto-Nuschke-Straße ein Reihenhaus wurde, wie ganze Blöcke wichen und an deren Stelle neue grüne Inseln, Wohnhöfe, Spielplätze sowie Parkmöglichkeiten wie Pilze aus dem Boden schossen...

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