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Lewitzrand : Ein toller Tag für die „Lewitz-Kitz“

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Neue Kindereinrichtung in Matzlow feierlich übergeben. Minister lobt konsequente Entscheidung. Am Montag Umzug in den Neubau.

von
erstellt am 30.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Den Jungen und Mädchen war anzumerken, dass sie sich auf diesen Tag schon lange gefreut haben. Zum ersten Mal in ihrem jungen Leben konnten sie schließlich zusammen mit einem Minister hochoffiziell ein Band durchschneiden und damit den Weg in ihr neues Haus frei machen. Neun Monate hatten die Kinder aus der benachbarten Kita „Zwergenburg“ fast täglich mitverfolgt, wie ein schmucker Neubau auf der einstigen Wiese aus dem Boden gestampft wurde. „Das war eine spannende Zeit“, räumt Kita-Chefin Mandy Döscher ein.

„Es ist schließlich nicht selbstverständlich, dass einer 25-Jährigen nicht nur die Leitung einer Kita, sondern gleich ein Neubau in die Hand gegeben wird. Ich konnte meine Ideen einbringen und zusammen mit dem Team der Erzieher nun auch umsetzen“, sagt die junge Frau.

Und auch für Minister Dr. Till Backhaus, der bereits vielfach als Förderer bei Kita-Einweihungen dabei war, ist der gestrige Besuch zur Einweihung etwas Besonderes. Im April 2016 war er hier persönlich mit einer Kutsche vorgefahren, um den Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro auf spektakuläre Weise in einer Schatulle zu überbringen. „Das Geld ist gut angelegt. Es zeigt, dass sich viel im ländlichen Raum tut, ganz besonders für die kleinsten Mitbürger und die Familien“, meint Backhaus.

Bei einem Rundgang durchs Haus hat er sich davon überzeugt, dass bis ins kleinste Detail eine „Vorzeige“-Kita entstanden ist. Ihm sei wichtig, dass zur neuen Hülle hier durch die Mitarbeiter der Volkssolidarität als Träger auch neue Inhalte an die bis zu 48 Kinder im Alter von drei Monaten bis zur Einschulung vermittelt werden.

Was das beutet, zeigten die Jungen und Mädchen bei einem kleinen Programm, dass ihrem neuen Namen „Lewitz-Kitz“ als regionalen Bezug und Verweis auf das naturnahe Bildungskonzept gerecht wurde.

Auch Bürgermeister Wolfgang Hilpert war in Feierlaune. Vor rund drei Jahren hatten sich die Gemeindevertreter einstimmig dafür ausgesprochen, einer neuen Kita Priorität bei der weiteren Entwicklung in den Lewitzdörfern einzuräumen und nicht die zunächst ins Auge gefasste Sanierung der alten und in die Jahre gekommenen Einrichtung weiter zu verfolgen. „Wenn man sich hier umschaut wird deutlich, dass dieser Schritt konsequent und richtig war“, gibt ihm der Minister Rückendeckung. Von der Fördermittelbeschaffung, über die Planung bis zur Ausführung mit ausschließlich heimischen Firmen, die sich mit ihren Angeboten bei der Ausschreibung unter 55 Bewerbern durchgesetzt haben, lieft laut Hilpert alles sehr erfreulich. Selbst die Außenanlagen, an denen gestern noch gearbeitet wurde, sind fast fertig. Heute und morgen steht nun der Umzug vom gegenüberliegenden Altbau ins neue Haus an. Am Montag nehmen es die Kinder endgültig in Beschlag.

Für Ruth Richter-Schulz, Kreisgeschäftsführerin der Volkssolidarität, sei es ein Glücksfall mit so engagierten Leuten von der Gemeinde, dem Landkreis, dem Amt und der Gemeinde zusammen zu arbeiten. Von Anfang an konnten sich die Mitarbeiter einbringen. Gemeinsam habe man dieses tolle Haus so erfolgreich bauen können. Dies seien beste Voraussetzungen, um ein anspruchsvolles Konzept mit den Lewitz-Kitz umsetzen zu können.

 

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