Parchim : Ein Scheck für die alte Schule

Spendenübergabe von der Firma Schwarz an den Förderverein: Schulleiterin Marita Oberlach nimmt den Scheck von den Geschäftsführern Dieter Schwarz und Matthias Engelland (v. l.) entgegen.
Spendenübergabe von der Firma Schwarz an den Förderverein: Schulleiterin Marita Oberlach nimmt den Scheck von den Geschäftsführern Dieter Schwarz und Matthias Engelland (v. l.) entgegen.

Parchimer Unternehmen sammelte zum 25. Firmenjubiläum Spenden, die jetzt der Goetheschule in Parchim zugute kommen

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20. November 2017, 12:00 Uhr

1350 Euro für die Goetheschule: Einen Scheck mit dieser stolzen Summe für den Schulförderverein überreichten die beiden Geschäftsführer Dieter Schwarz und Matthias Engelland an Grundschulleiterin Marita Oberlach. Das Geld soll u.a. für neue Spielgeräte auf dem Pausenhof eingesetzt werden.

Anlass für das Sponsoring war das 25-jährige Jubiläum der Firma Schwarz Straßen- und Wegebau GmbH. Statt Geschenke zum besonderen Geburtstag hatten die Chefs des Familienunternehmens ihre Gäste um Spenden für die Goetheschule gebeten.

1992 hatten Dieter Schwarz und Joachim Krieg das Tiefbauunternehmen in Parchim gegründet. Schwarz war zuvor Kreisstraßenmeister. Er hatte erkannt, dass es im Straßenbaugewerk an Firmen in Parchim mangelte. Das Unternehmen, das seinerzeit den Namen beider Chefs trug, begann mit sechs Arbeitskräften, die Werterhaltungen und kleine Straßenreparaturen im Großraum Parchim durchführten. Fünf Jahre später verkaufte Krieg seine Anteile.

Heute ist neben Dieter Schwarz seine Tochter Bianka Engelland Gesellschafterin. Mutter Renate Schwarz ist weiter in der Buchhaltung. Schwiegersohn und Ehemann Matthias Engelland war 1994 in das Unternehmen eingestiegen, hat seinen Meister an der Abendschule gemacht und steht als Geschäftsführer in erster Reihe.

Das Spektrum des Betriebes mit bis zu 20 Mitarbeitern ist breit gefächert und reicht von Pflaster- und Asphaltarbeiten über den Kanalbau bis zur Beseitigung von Havarien und den Winterdienst. Seit vielen Jahren ist die Firma Partner der Stadt durch einen Kleinvertrag für Straßeninstandsetzungen. Es habe sich eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, den Stadtwerken, dem Abwasserentsorgungsbetrieb, der Wobau und weiteren Dienstleistungsbetrieben im Umfeld entwickelt, heißt es aus dem Unternehmen. Immer wieder sind Mitarbeiter von Schwarz aufgrund ihres Bereitschaftsdienstes bei der Beseitigung von Rohrbrüchen, Versackungen, Kabelstörungen oder anderen Havarien in der Stadt zu sehen. Gern übernehme man auch kleine Baustellen, betont das Unternehmen in seiner Jubiläums-Broschüre: „Kein Auftrag ist zu klein!“ Die überwiegende Anzahl der Aufträge erledigt die Firma „rund um den Kirchturm“, wie Matthias Engelland sagt. „In der Region gibt es genug zu tun.“ Und die Kollegen sind so abends wieder zuhause. Nur äußerst selten sei es in den vergangenen Jahren vorgekommen, dass jemand eine Nacht auswärts verbracht hat. Das Tiefbauunternehmen habe einen festen Stamm von Mitarbeitern, wobei es natürlich auch ab und zu Fluktuationen gibt. Man muss nicht unbedingt ausgebildeter Tiefbauer sein, um hier zu arbeiten, sagt der Chef. Man nehme ebenfalls Quereinsteiger.

Auch wenn das Straßenbauunternehmen im Moment keine Personalprobleme hat, so sieht es doch wie andere Firmen auch, dass es immer schwieriger wird, die Fachleute für die Zukunft zu finden. Die Chefs sprachen so auch bei ihrem Besuch in der Goetheschule die Hoffnung aus, dass sich vielleicht der eine oder andere Schüler einmal für ein Praktikum oder eine Ausbildung in der Firma entscheidet. Aktuell gibt es einen Lehrling im Familienbetrieb.

Mit der Goetheschule fühlen sich die Unternehmer auch deshalb besonders verbunden, weil fast alle aus der Familie hier selbst einmal die Schulbank gedrückt hatten. Diese Schule hatte immer einen sehr guten Ruf, hören wir.

Marita Oberlach freut sich, dass es eine ganze Reihe von ehemaligen Schüler gibt, die den Kontakt pflegen und die Bildungseinrichtung unterstützen.

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