zur Navigation springen

Feuerwehr-Bilanz : Ein ruhiges Jahr für die Mestliner

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Freiwillige Feuerwehr leistete 94 Einsatzstunden / Kameraden geehrt / Hoffnung auf ein neues Fahrzeug

von
erstellt am 24.Feb.2015 | 08:53 Uhr

„Mit 94 Einsatzstunden haben wir ein relativ ruhiges Jahr 2014 hinter uns, ein Jahr zuvor waren es noch 193 Stunden“, resümierte Denis Schirmer, der Wehrführer in Mestlin, auf der Jahresversammlung am Wochenende. Konkret teilen sich diese Stunden in sechs Einsätze, darunter zweimal Hilfe zur Sturmschädenbeseitigung. Außerdem galt es, nach einem Unfall nahe Techentin einen eingeklemmten Lkw-Fahrer zu befreien. Zwei weitere Einsätze betrafen Sicherheitsdienste bei Veranstaltungen im Kulturhaus und beim Erntefestumzug.

Dass die Mestliner „nur“ sechs Einsätze hatten, bedeutet nicht, dass sie kaum etwas zu tun hatten. Denn man muss stets für ernsthafte Einsätze gewappnet sein und so kamen 286 Ausbildungs- und Trainingsstunden zusammen, da man sich regelmäßig zu den anstehenden Feuerwehrdiensten zusammenfand. Und ein nicht unwesentlicher Aspekt ist die gesellschaftliche Funktion in der Gemeinde.

Wie in vielen Orten landauf und landab sind auch die Mestliner Kameraden aktiv am Gemeindeleben interessiert. Sie sind gefragte Mitstreiter oder organisieren selbst einige Veranstaltungen, wie den Feuerwehrpreisskat oder das Osterfeuer. Eine ganz beliebte Veranstaltung hat sich im Februar seit einigen Jahren entwickelt. Gemeinsam mit den Jagdpächtern findet die Winterwanderung statt. „Im vergangenen Jahr ging es in die Fichtenschneise und um die schwarze Suhle“, erzählt der Wehrführer und erinnert daran, dass vor allem viele Kinder an dieser Wanderung teilnehmen.

Aber auch am 1. Mai, beim Erntefest sowie beim Herbstfest sind die Kameraden stets mit von der Partie. Auf große Resonanz stößt auch das wieder belebte Glühweinfest jeweils im Dezember eines Jahres. Der Erlös dieses von der Feuerwehr, dem Sportverein Grün-Weiß und dem Förderverein der Feuerwehr organisierten Festes kommt der Jugendarbeit im Sportverein und in der Jugendwehr zugute. Interessant ist auch hier die Statistik, denn 344 Stunden wurden von der Feuerwehr für diese zusätzlichen gesellschaftlichen Aufgaben aufgewendet. Im Rahmen der Jahresversammlung wurde aus der Jugendfeuerwehr, zu der jetzt noch acht Jugendliche gehören, Lukas Taetow (17) verabschiedet. Er wechselte in die Einsatzabteilung und tauschte feierlich die Jugendfeuerwehrjacke gegen eine Einsatzjacke. Robert Klinner wurde nach einjähriger Probezeit und dem Besuch von Lehrgängen zum Feuerwehrmann befördert. Lona Satzer konnte das Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber des Innenministeriums für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr entgegen nehmen. Die 33 Mitglieder (20 aktive, fünf Ehrenmitglieder, acht Jugendliche) hegen für das Jahr 2015 die Hoffnung, dass das benötigte Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) Realität wird. Die investiven Mittel seien bereits zugesagt.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen