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Baumspender gesucht : Ein Mischwald für Trinkwasser

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Umweltschutzverein Trinkwasserwald unterstützt Marnitzer Aufforstungsinitiative

Ende 2015 wurde auf Anregung des Försters Michael Rost und des gemeinnützigen Hamburger Umweltschutzvereins Trinkwasserwald die Marnitzer Initiative „Mein Wald – mein Blatt“ gegründet (wir berichteten).

Ziel dieser Initiative ist es, neben gemeinsamen Umweltschutzmaßnahmen in Marnitz, ein Bewusstsein für die regionale und globale Umwelt zu schaffen und die Menschen der Region zum Handeln anzustiften.

Dafür steht für die Jahre 2016 bis 2018 eine 1,4 Hektar große Brachfläche aus ehemaligem LPG-Bestand, die jetzt Privateigentum ist, zur Verfügung. Sie soll in drei aufeinanderfolgenden Pflanzfesten jeweils im November durch ortsansässige Schüler und Bürger mit 9000 Laubbäumen verschiedenster Arten bepflanzt werden.

Im Vorfeld wird die Parchimer Zeitung über die Pflanzung und den Zustand der regionalen als auch globalen Umwelt unter den Gesichtspunkten Artenvielfalt, Boden, Klimaschutz, Wald, Wasser und Konsum informieren.

Gemeinsam mit dem Schul-Kooperationspartner, der Marnitzer Schule am Ruhner Berg, sollen Schüler der 9. und 10. Klasse durch die Teilnahme an Pflegemaßnahmen und Umweltbildung an der Umweltschutzaktion vor ihrer Haustür beteiligt werden und darüber hinaus die Möglichkeit erhalten, Kenntnisse über ihre regionale Umwelt sowie globale Bezüge zu erhalten und auf dem Pflanzfest zu präsentieren.

Die Gemeindevertretung sowie der Bürgermeister stehen der Umweltschutz-Initiative positiv gegenüber und wollen diese unterstützen. Je nach Beteiligung durch Schüler und Bürger kann es eine Fortführung der Initiative geben – Flächen, die ein derartiges Engagement benötigen, wurden bereits vorsondiert, so dass Marnitz einen ersten Mosaikstein in einer Folge weiterer Projekte darstellt. Folgende Arten wurden für den Marnitzer Wald ausgewählt: 3500 Stieleichen, 2100 Hainbuchen, 650 Roterlen, 280 Schwarznuss-Bäume, 750 Vogelkirschen, 560 Bergahorne, 600 Elsbeeren und 560 Esskastanien.

Alexander Pillath, Geschäftsführender Vorstand des Vereins Trinkwasserwald: „Später können die Teilnehmer die Resultate des eigenen Engagements bei einem Spaziergang nachvollziehen: Der neue Wald vor der eigenen Haustür, an dessen Pflanzung die Schüler und Bürger beteiligt waren, wird langsam und stetig wachsen. Verbunden mit einer guten Erinnerungen an die gemeinsamen Pflanzfeste, schafft dies Identifikation und stiftet ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umwelt.“

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