Internationaler Austausch : Ein Hauch von Südamerika

Agustin Oses, Emma Black, Erik Littwin, Malina Koll und Christin Kücken (v.l.)
Agustin Oses, Emma Black, Erik Littwin, Malina Koll und Christin Kücken (v.l.)

Junge Schüler schilderten bei Parchims Rotariern erfrischend ihre Erlebnisse in Argentinien und Italien

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08. September 2015, 16:51 Uhr

Südamerikanisches Flair bestimmte das jüngste Treffen der Parchimer Rotarier. Zum Ende der Sommerferien, die Schule hatte gerade einen Tag zuvor begonnen, hatten sich die Rotarier junge Leute in ihr Clubrestaurant, das Café am Wockersee, eingeladen.

Die einen waren im Schüleraustausch in Argentinien, andere im Rahmen von „Family Exchance“, im Rahmen eines von Rotary organisierten Familienaustausches, in Italien.

Zwei weitere junge Leute sind gerade in Parchim angekommen, Emma Black ist in den USA Zuhause und Agustin Oses kommt aus Argentinien. Beide werden im Rotary-Schüleraustausch jeweils eine 10. Klasse auf dem Friedrich-Franz-Gymnasium besuchen, eine Menge mit jungen Leuten in Parchim aber auch mit anderen Austauschschülern, die ein Jahr in Deutschland leben, unternehmen.

Mit den ersten deutschen Vokabeln stellten sich der 16-jährige Agustin und die 18-jährige Emma, sie hat bereits einen High-School-Abschluss in der Tasche, den Rotariern vor. Sie leben in Gastfamilien, was ihnen auch beim Erlernen der deutschen Sprache helfen wird.

Als erste der einheimischen Jugendlichen erzählte Christin Kücken von ihren vierwöchigen Erlebnissen in Italien. Sie hatte es da recht einfach, ihr „Gastvater“ hatte Fotos zu Filmen zusammengestellt, die sie auf die Leinwand brachte. „Die Wochen in Italien waren eine tolle Erfahrung“, so die Lübzer Gymnasiastin. „Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt.“

Das trifft auch auf Malina Koll und Erik Littwin zu. Beide haben jeweils ein Jahr in Argentinien, in verschiedenen Distrikten, verlebt und schilderten sehr erfrischend ihre Erlebnisse, Begegnungen mit den Argentiniern, mit Austauschschülern aus aller Welt.

„Das war eine unglaublich geile Erfahrung“, leitete Malina Koll ihre Reiseeindrücke ein. Ihr zeitweiliges Zuhause war die Stadt La Plata, eine Stadt, deren Straßen ausschließlich nummeriert sind. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den vielen kulturellen Angeboten, die in Argentinien äußerst preiswert sind. Ein Besuch der Oper La Traviata kostete 18 Pesos, das sind umgerechnet 1,50 Euro.

Sie durfte eine Privatschule besuchen, für die die Argentinien viel Geld bezahlen. Die dort zu tragende Schuluniform empfand sie als sehr praktisch. Malina schwärmte von den Meetings mit anderen Austauschschülern und musste nicht groß betonen, dass nach 11 Monaten der Abschied sehr schwer fiel.

Mit den Worten „Danke für die wundervolle Erfahrung“, sagte sie den Rotariern, die ihr diese Erlebnisse ermöglichten, Dank.

Dem konnte sich Erik Littwin nur anschließen. Erik schwärmte ebenfalls von seinem Aufenthalt, von seinem zeitweiligen Zuhause in Mar del Plata, einer Stadt mit 600 000 Einwohnern und einer traumhaften Küste mit einem 20 Kilometer langen Strand. „Das verdoppelt im Sommer die Zahl der Menschen“, schildert Erik.

In „seiner“ Stadt wurde in der Vergangenheit eine Vielzahl Gebäude alter Architektur abgerissen um für neue, futuristisch anmutende Gebäude Platz zu machen.

Wie auch Malina, beherrschte Erik nach drei Monaten die spanische Sprache, sodass die Verständigung kein Problem mehr darstellte.

Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Nordreise, auf der er nicht nur Malina sondern auch andere Austauschschülern begegnete, das Land besser kennenlernte und tolle Erfahrungen sammelte.

Beide versprachen, die Kontakte zu den jungen Leuten auch weiterhin zu pflegen.

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