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Eigene Bühne bleibt: Landrat stellt sich vor Parchims Theater

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erstellt am 02.Jul.2013 | 06:41 Uhr

Parchim | Entwarnung für Parchims Theater. Die Zukunft der Bühne sei keineswegs ein Spartentheater von Schwerins Gnaden, stellte der Landrat von Ludwigslust-Parchim Rolf Christiansen (SPD) gestern klar. Er reagierte damit auf ein Gutachten der Münchner Beratungsfirma "Metrum" im Auftrag des Kultusministeriums (wir berichteten). Darin heißt es, das Kinder- und Jugendtheater solle als eigene Sparte in das Schweriner Theater integriert werden.

Christiansen deutet das Konzept anders: "Der Standort Parchim bleibt erhalten, das Kinder- und Jugendtheater wird aufgewertet, Schwerin produziert für Kinder und Jugendliche nur noch das Weihnachtsmärchen selbst. Außerdem wird die Fritz-Reuter-Bühne in Parchim eine Heimat finden." Sollten Schwerin und Parchim eines Tages doch organisatorisch neu sortiert oder zusammengelegt werden, will Christian sen das Land als zusätzlichen Gesellschafter mit ins Boot holen, um ein Gleichgewicht und eine für die Zukunft tragfähige Lösung zu sichern. Der Landrat verspricht, dafür zu sorgen, dass es dann auch bezüglich der Parchimer Bühne keine Entscheidungen gegen die Träger Stadt Parchim und den Landkreis geben solle, damit es nicht ein "Ausbluten durch die Hintertür" gebe.

Rolf Christiansen: "Für mich gibt es den Theaterstandort Parchim nur als Produktions- und Spielstätte."

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