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Parchimer Zeitung

20. November 2017 | 12:54 Uhr

Platschow : Dschungelnacht am Goldenen Bach

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Höhepunkt der Saison: In Monte Carlo preisgekrönte Shows in Platschow zu erleben, afrikanisches Flair im Elefantendorf

von
erstellt am 03.Aug.2017 | 17:16 Uhr

Afrika beginnt am Koppelzaun. Wer die Nacht vom Samstag zum Sonntag in einer ganz besonderen Atmosphäre verleben möchte, ist im 30-Seelen-Dorf Platschow an der Landesgrenze von Mecklenburg zu Brandenburg herzlich willkommen. „Die Dschungelnacht ist der Höhepunkt der Saison. Darauf freuen wir uns ebenso wie die vielen Fans der grauen Riesen, die sich diesen Termin sicher längst vorgemerkt haben“, meint Sonni Frankello, einer der weltbesten Tierlehrer und Chef von Europas einziger privaten Elefantenzuchtanlage. „Und die grauen Riesen stehen in diesem Jahr in ganz besonderer Weise im Mittelpunkt“, macht er neugierig. Der eine oder andere Besucher konnte nach den regulären Vorstellungen bei einem Blick ins Chapiteau schon einen kleinen Vorgeschmack erhaschen. So viel sei verraten: In Platschow sind diesmal in der Dschungelnacht mindestens vier, oder vielleicht sogar fünf Elefantenshows zu sehen. Und die haben es in sich. In Platschow wird u.a. das geboten, wofür die Frankello-Brüder Erwin und Marlon auf dem Internationalen Zirkusfestival, dem Zirkus-Olymp, im Winter die Preise abräumten (wir berichteten). Beide sind längst in die Fußstapfen ihres erfolgreichen Vaters getreten. Sonni Frankello blickt in diesem Jahr schon auf 50 Jahre in der Manege zurück. Da waren die Preise seiner Söhne für ihn die schönsten Geschenke zum Jubiläum.

Zu einer Dschungelnacht in Platschow gehört aber noch viel mehr. „Wir erwarten Gäste aus Kenia, dem Heimatland unserer Elefanten, die anspruchsvolle Zirkuskunst präsentieren. Auch ein sensationeller Wasserspeier wird unter anderem live zu erleben sein“, freut sich Sonni Frankello schon sehr. Zwei der Künstler haben bereits in der Supertalenteshow eines privaten Fernsehsenders für Furore gesorgt. Für das passende Ambiente wird die gesamte Hofanlage mit Fackeln und Feuerschalen dekoriert. Auch kulinarisch kommen Freunde der afrikanischen Kost auf ihre Kosten. Wer schon einmal davon geträumt hat, sein eigenes Zelt in Platschow am Goldenen Bach aufzuschlagen, kann sich kurzfristig anmelden und dürfte eine unvergessliche Nacht erleben. Am Sonntagmorgen endet das Spektakel mit einem großen Elefantenfrühstück. Nachdem im Vorjahr rund 40 000 Gäste im Elefantendorf gezählt wurden, ist auch die laufende Saison bislang vielversprechend.

„Das Wetter ist eine Herausforderung, aber die meistern wir. Und die Elefanten lieben bekanntlich das Schlammbad“, nimmt es Sonni Frankello mit Humor.

Er hat schon die nächsten Pläne im Visier. Im September beginnt der Aufbau einer mehr als 800 Quadratmeter großen Elefantenhalle auf dem Hof.  

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