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Frühjahrsputz : Domsühler packen gemeinsam an

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Am 8. April großer Frühjahrsputz in allen Ortsteilen geplant. Umbau des Feuerwehrgerätehauses Zieslübbe. Severiner Straße folgt

von
erstellt am 17.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Wer mit offenen Augen durch Domsühl geht oder fährt, hat sie längst entdeckt. Wie seit einigen Jahren strecken Dutzende Krokusse gleich hinter der Feldsteinmauer an der Kirche ihre Blüten in die noch zaghafte Frühlingssonne. Im Dorfbild von Domsühl spielt die Natur seit Jahrhunderten eine herausragende Rolle. Die mehr als 160 stattlichen Eichen, die mit großem Aufwand gehegt und gepflegt werden sind das Wahrzeichen des Dorfes am Rande der Lewitz. „Aber es gibt leider auch Dreckecken. Der Winter hat Spuren hinterlassen“, sagt Bürgermeister Hans-Werner Beck. Die Straßenränder und -gräben gehören auch in diesem Frühjahr zu den Sorgenkindern. Viele Grundstückseigentümer haben längst damit begonnen, die Vorgärten frühlingsfein zu machen. „Obwohl unsere Gemeindearbeiter stets fleißig zupacken, ist Unterstützung unverzichtbar“, gibt der Bürgermeister zu bedenken. Umso größer ist seine Hoffnung, dass sich am diesjährigen Frühjahrsputz möglichst viele beteiligen. Zum dritten Mal in Folge wird jeweils im Frühjahr diese Aktion organisiert. Vorbild war dafür das jahrelange Engagement in Severin. Am Samstag, dem 8. April, sind Jung und Alt in allen Ortsteilen aufgerufen, die öffentlichen Plätze, Straßenränder und Wege vom Winterdreck zu befreien. Entsprechende Aushänge weisen darauf hin. Zum Abschluss um 12 Uhr sind die fleißigen Helfer zu einem gemütlichen Beisammensein am Dorfanger eingeladen.

Mehrfachen Grund zur Freude gibt es auch. „Der Umbau eines Wohnhauses zum neuen Feuerwehrgerätehaus kommt in Zieslübbe gut voran. Ein Rolltor wurde eingesetzt und der Innenausbau läuft“, so Hans-Werner Beck. Und auch bei einer weiteren Maßnahme, die im Zuge der Gemeindefussion mit einer Sonderzuweisung möglich wird, gibt es endlich Bewegung. „Wir haben endlich die Zusage der Fördermittel für die Grundsanierung der Neubauernstraße in Severin. Nachdem die Planung noch einmal überarbeitet werden musste, kann nun ausgeschrieben und bald gebaut werden“, freut sich Beck. Obwohl nun doch ein Gehweg mit gebaut werden muss, werden die Kosten nicht höher, da das Fördervolumen ebenfalls steigt.

Zur unendlichen Geschichte wird derweilen das Bahnprojekt „Neue Übergänge“. Der versprochene Radweg ist zwar längst fertig und wird gerne genutzt, aber die Gemeinde wartet noch immer auf die längst versprochene Endabrechnung. Erst dann steht fest, was es den Domsühlern kostet.

 

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