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Parchimer Zeitung

21. Oktober 2017 | 05:20 Uhr

Parchim : Die vergessenen Flüchtlinge

vom

Freude aber auch Wehmut wird bei den rund 150 Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft am Stadtrand in den Weihnachtstagen herrschen. Freude, weil sie in Parchim sein dürfen. Aber es ist schwierig, Kontakte zu knüpfen.

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erstellt am 23.Dez.2011 | 06:18 Uhr

Freude aber auch ein wenig Wehmut wird bei den rund 150 Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft am Stadtrand Parchims in den Weihnachtstagen herrschen. Freude, weil sie, wie der Iraner Hamed Peidad sagt, der Verfolgung in ihren Heimatländern entkommen sind und in Parchim sein dürfen. Peidad: „Dafür sind wir dankbar.“ In der Kreisstadt gibt es Menschen, die sich sehr engagiert z.B. um die Mädchen und Jungen kümmern, wie das Team der DRK-Kita Kinderland. Aber es ist schwierig, Kontakte zu knüpfen. Das liegt an der Randlage der Unterkunft und an dem Trampelpfad, der die einzige Verbindung zur Weststadt darstellt – matschig und gefährlich mit Baumwurzeln als Stolperfalle. Eigentlich war ein vernünftiger Fußweg von Anfang an versprochen worden, aber der Bau scheitere an Grundstücksstreit, heißt es aus den Ämtern. Wehmut schleicht sich ein, weil viele der Bewohner viel zu lange auf eine Entscheidung warten.

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