Hagenow - Neustrelitz : Die Südbahn auf jeden Fall erhalten

Bahnhof Parchim
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Regionale Planungsversammlung stärkt Kreistag und Bürgerinitativen und prangert Widersprüche des Ministeriums an

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16. Dezember 2013, 08:48 Uhr

Einstimmig haben die Mitglieder des Regionalen Planungsverbands Westmecklenburg bei ihrer jüngsten Versammlung in Parchim das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Raumentwicklung aufgefordert, die gesamte Bahnverbindung zwischen Hagenow und Neustrelitz zu erhalten. „Alle Haltepunkte sollen weiterhin ganzjährig bedient werden“, untermauerte Gerd Golisz (Lübz) seinen Antrag, der nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt worden war. Die Absicht, einen Teilabschnitt zwischen Parchim und Malchow stillzulegen, müsse revidiert werden. Die Mitgliederversammlung unterstützt damit die ähnlich lautenden Beschlüsse der Kreistage Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte und stärkt zudem den Bürgerinitiaven den Rücken. Zuvor hatte sich auch der Vorstand des Regionalen Planungsverbands bereits schriftlich für den Erhalt der kompletten Bahnlinie in Mecklenburgs Süden ausgesprochen. „Damit stellen wir geschlossenes Agieren zugunsten des Nahverkehrs unter Beweis.“ Golisz warf dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Raumentwicklung vor, doppelzüngig zu argumentieren. Im Raumentwicklungsplan des Landes habe es noch gehießen, dass der Streckenabschnitt zwischen Ludwigslust und Waren vorrangig zu ertüchtigen sei. Damit sollte, so die damalige Aussage, die Erreichbarkeit der zentralen Orte untereinander verbessert werden. „Die nunmehr bekundete Schließungsabsicht ist deshalb sehr widersprüchlich.“

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