Parchim : Die stillen Helden des Gemeinwesens

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27. November 2018, 09:38 Uhr

Für Stadtpräsidentin Ilka Rohr sind sie die stillen Helden des solidarischen Gemeinwesens und „Vorbilder, die wir in unserer schnelllebigen Welt mit fragwürdigen Idolen benötigen.“ Die Rede ist von jenen Menschen, die sich in der Nachbarschaft, in der Gemeinde, in Vereinen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden oder anderswo engagieren. 83 stille Helden waren jetzt im Parchimer Rathauskeller versammelt – auf Einladung des Projektes „Zusammen in Parchim“ (ZiP) mit seinem Trägerverein Bürgerkomitee Südstadt. Diese Veranstaltung in großer Runde zur Würdigung von beispielhaftem Engagement konnte dieser Tage das dritte Jahr in Folge auf die Beine gestellt werden. Eine Geste der Wertschätzung, die auch bei Jürgen Kautz und Katharina Brauch aus Parchim gut ankam. Sie wirken im Lebenshilfe-Rat mit.

Ilka Rohr sprach den Gästen aber auch aus dem Herzen, wenn sie fordert: „Ehrenamt darf nicht zum Lückenbüßer werden, darf nicht der Inhalt sein, mit dem finanzielle und personelle Lücken im Land gestopft werden.“ Rückendeckung bekamen Parchims Freiwillige an diesem Abend ebenfalls von Bürgermeister Dirk Flörke: „Die Stadt wird auch in Zukunft das Ehrenamt immer so unterstützen, wie es uns möglich ist“, versicherte er. Dass es in diesem Jahr mit Stefan Sternberg erstmals sogar ein Landrat einrichten konnte, bei der „Großen (Ehren-)Runde spezial“ in Parchim dabei zu sein, wurde sehr wohl registriert. Eine gute Nachricht brachte der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller mit in den Rathauskeller: Mit Mitteln aus dem Strategiefonds des Landes sei es möglich, das Projekt „Zusammen in Parchim“ bis 2021 zu unterstützen. Die Stadt leistet regelmäßig eine Co-Finanzierung.

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